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Credit Suisse Bank kann Hochzins-Anleihen im Oktober 2018 zurückkaufen

Im kommenden Jahr könnte die Schweizer Großbank Credit Suisse Hochzins-Anleihen mit Milliarden-Volumen zurückkaufen - und damit ihre Finanzkosten minimieren. Eine offizielle Bestätigung liegt jedoch noch nicht vor.

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Das Schweizer Unternehmen könnte sich gegenwärtig deutlich günstiger finanzieren. Quelle: Reuters

Zürich Der Credit Suisse winkt im kommenden Jahr die Möglichkeit, ihre Finanzierungskosten deutlich zu senken. Im Oktober 2018 darf die Schweizer Großbank Zwangswandelanleihen im Volumen von rund sechs Milliarden Franken erstmals von arabischen Großanlegern zurückkaufen, wie den Dokumenten zu den Anleihen-Bedingungen zu entnehmen war. Die „Neue Zürcher Zeitung“ (Mittwochsausgabe) hatte darüber zuvor berichtet.

Credit Suisse hatte die Wertpapiere 2011 und 2012 an den Staatsfonds Qatar Investment Authority und das saudi-arabische Konglomerat Olayan verkauft, um die Bilanz des Instituts im Nachgang der Finanzkrise zu stärken. Die Coupons der Papiere belaufen sich auf neun und 9,5 Prozent, sodass das Institut jährliche Zinszahlungen von rund 550 Millionen Franken leisten muss. Gegenwärtig könnte sich Credit Suisse am Markt deutlich günstiger finanzieren. Die Reduktion der Zinslast dürfte dem Geldhaus helfen, die Kosten bis Ende 2018 konzernweit wie angepeilt auf 17 Milliarden Franken zu drücken.

Ein Credit-Suisse-Sprecher wollte sich nicht zu der Frage äußern, ob die Bank die Anleihen in einem Jahr tatsächlich zurückkaufen werde.

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