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Deutsche Bank Milliardenbelastung wegen US-Steuerreform erwartet

Die Deutsche Bank erwartet, dass die US-Steuerreform ihr Ergebnis mit rund 1,5 Milliarden Euro belasten wird. Im 4. Quartal sei mit einem Vorsteuerverlust zu rechnen – im Gesamtjahr 2017 mit einem Nachsteuerverlust.

Deutsche Bank: Verlust für 2017 erwartet – Aktie gibt nach Quelle: dpa

Düsseldorf/FrankfurtDie Deutsche Bank rechnet mit einem Vorsteuerverlust für das vierte Quartal 2017. Dazu trügen mehrere Faktoren bei, wie das Institut am Freitagnachmittag mitteilte. Unter anderem sei der Wertpapierhandel im vierten Quartal schleppend gelaufen. Zudem ergebe sich ein Verlust aus dem Verkauf des Privat- und Firmenkundengeschäfts in Polen. Auch die bereinigten Kosten würden in etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen.

Außerdem kalkuliert die Deutsche Bank, dass die US-amerikanische Steuerreform das Konzernergebnis nach IFRS im vierten Quartal 2017 mit rund 1,5 Milliarden Euro belasten wird. Der Grund: In der Bilanz enthaltene latente Steueransprüche (Deferred Tax Assets) müssen angepasst werden.

Für das Gesamtjahr 2017 sei mit einem positiven Vorsteuerergebnis zu rechnen, aber mit einem Verlust nach Steuern.

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