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Deutsche Bank Schenck stellt sich auf Fusionen ein

Marcus Schenck, Vize-Vorstandschef der Deutschen Bank, erwartet bald Zusammenschlüsse im europäischen Bankensektor – auch befördert durch die Digitalisierung. Außerdem plädiert er für einen integrierten Kapitalmarkt.

Deutsche Bank: Marcus Schenck stellt sich auf Fusionen ein Quelle: Reuters

DüsseldorfDer stellvertretende Deutsche-Bank-Chef Marcus Schenck stellt sich auf Zusammenschlüsse von Banken in Europa ein. Sein Institut sieht er dafür gut gerüstet. „Die Konsolidierung in Europa wird kommen. Sie ist unausweichlich“, sagte Schenck, der bei dem Geldhaus zusammen mit Garth Ritchie die Investmentbank leitet, am Freitag in Düsseldorf. Die Digitalisierung in der Branche werde Zusammenschlüsse auch in Zukunft weiter befördern. Europa brauche zudem dringend einen integrierten Kapitalmarkt, um international bestehen zu können.

Die Deutsche Bank habe sich auf eine Konsolidierung eingestellt, sagte Schenck weiter. Das Geldhaus habe fast alle Altlasten beseitigt und stehe stärker da als in den vergangenen zehn Jahren. Die Deutsche Bank habe in der Vergangenheit „nicht alle PS auf die Straße gebracht“ und sich zu stark mit sich selbst beschäftigt, räumte er ein. Nun habe sie aber wieder „Kraft zu wachsen“.

Schenck bekannte sich auch zum Deutschland-Geschäft des Instituts. Die Bank wolle in der Bundesrepublik führend sein, der Heimatmarkt sei für das Geldhaus „Grundvoraussetzung“.

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