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Deutsche-Bank-Tochter Vermögensverwalter DWS steigert Gewinn um 21 Prozent

Die Deutsche-Bank-Tochter steigert im zweiten Quartal ihren Gewinn um mehr als ein Fünftel. Nicht zuletzt ein strikter Sparkurs trägt dazu bei.

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Die Erträge des Vermögensverwalters kletterten um 14 Prozent auf 608 Millionen Euro. Quelle: dpa

Frankfurt Der Vermögensverwalter DWS hat im zweiten Quartal Boden gut gemacht. Wie die Deutsche-Bank-Tochter am Mittwoch in Frankfurt mitteilte, stieg der bereinigte Gewinn vor Steuern von April bis Ende Juni um 21 Prozent auf 185 Millionen Euro. Nicht zuletzt trug ein strikter Sparkurs dazu bei.

Aber auch die Kunden vertrauten der DWS mehr Geld an. Die Erträge kletterten um 14 Prozent auf 608 Millionen Euro. Das verwaltete Vermögen betrug zu Ende Juni 719 Milliarden Euro – ein Plus von 15 Milliarden Euro. Der seit Herbst amtierende Vorstandschef Asoka Wöhrmann erklärte, die DWS sei „fest auf Kurs“, ihre Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen.

Finanzchefin Claire Peel sagte, sie gehe davon aus, dass das im Frühjahr ausgegebene Ziel, die bereinigte Aufwand-Ertrags-Relation auf rund 70 Prozent zu senken, erreicht werden könne. Dies sei unter der Annahme im Vergleich zu 2018 stabiler Erträge weiterhin machbar. „Trotz höherer Kosten im zweiten Quartal in Verbindung mit der Buchung einer einmaligen Gebühr, setzen wir unsere Maßnahmen für eine nachhaltige Steigerung unserer Kosteneffizienz fort.“ Im ersten Halbjahr waren die Kosten um fünf Prozent niedriger als 2018. Peel und Wöhrmann hatten im April angekündigt, dass sie deutlich mehr und schneller sparen wollen.

Die Gebührenmarge für das Management ihrer Fonds konnte die DWS im zweiten Quartal stabilisieren. Sie war zu Jahresbeginn auf nur noch 30 Basispunkte gesunken – ein Wert, den die gut 60 Jahre alte Fondsgesellschaft bislang stets als Mindestziel genannt hatte. Per Ende Juni stieg die Marge auf 30,3 Basispunkte und lag damit in den ersten sechs Monaten des Jahres bei 30,2 Basispunkten.

Mehr: Der Börsensturz des vergangenen Jahres ließ die Erträge der europäischen Vermögensverwalter einbrechen – besonders innerhalb der deutschen Branche.

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