Deutsche Bank US-Rechtsstreit vor Milliardenvergleich

Die Deutsche Bank soll im Streit mit den US-Behörden über umstrittene Hypothekengeschäften vor einer Einigung stehen. Einem Medienbericht zufolge könnte das Bußgeld mehr als zwei Milliarden Dollar betragen.

Die Deutsche Bank soll vor einer Einigung im US-Streit stehen. Quelle: AP

DüsseldorfDie Deutsche Bank kommt einem Magazinbericht zufolge einer Einigung mit den US-Behörden im Streit über umstritten Hypothekengeschäfte näher. Das US-Justizministerium wolle dem Geldhaus in der kommenden Woche einen Bericht mit den Verstößen und einer angedachten Strafzahlung zukommen lassen, berichtete das „Manager Magazin“ am Freitag ohne Angabe von Quellen.

Das Bußgeld solle über der Summe von 2,385 Milliarden Dollar liegen, die Goldman Sachs in ähnlicher Angelegenheit im Frühjahr bezahlen musste. Die Deutsche Bank könne die Summe im Zuge von Verhandlungen in den kommenden Wochen allerdings noch drücken.

Ein Sprecher von Deutschlands größtem Geldhaus wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Deutsche-Bank-Chef John Cryan hat angekündigt, die größten Rechtsstreitigkeiten - dazu zählen neben den US-Hypothekengeschäften vor allem Geldwäsche-Vorwürfe in Russland - möglichst noch in diesem Jahr mit Vergleichen aus der Welt schaffen zu wollen.

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