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Deutsche Börse Hessen lehnt Übernahme durch US-Konkurrenten ab

Nach der geplatzten Fusion von Deutscher Börse und London Stock Exchange stellt sich der hessische Finanzminister gegen eine mögliche Übernahme aus den USA. Der müsste die Börsenaufsicht des Bundeslandes erst zustimmen.

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Der hessische Finanzminister lehnt eine Übernahme der Deutschen Börse durch einen US-Konkurrenten ab. Quelle: dpa

London Der hessische Finanzminister Thomas Schäfer stellt sich gegen eine mögliche Übernahme der Deutschen Börse durch einen amerikanischen Konkurrenten. Auf die Frage, wie er reagieren würde, falls ein US-Börsenbetreiber wie die ICE nach dem Frankfurter Konzern greifen sollte, sagte Schäfer: „Ich würde den Kollegen in Amerika empfehlen, das nicht zu versuchen.“

Einer Übernahme müsste neben der EU-Kommission auch die hessische Börsenaufsicht zustimmen, die im Wirtschaftsministerium angesiedelt ist. „Die Börsenaufsicht in Deutschland muss sicherstellen, dass bei einem Eignerwechsel das Geschäft normal weiterläuft“, sagte Schäfer am Donnerstag in London. Die EU-Kommission hatte am Mittwoch die geplante Fusion von Deutscher Börse und London Stock Exchange untersagt.

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