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Deutschen-Bank-Tochter Bei der Postbank drohen nach gescheiterten Tarifverhandlungen neue Streiks

Die Gewerkschaft Verdi erklärt die Tarifverhandlungen mit der Deutschen-Bank-Tochter für gescheitert – und leitet eine Urabstimmung über Streiks ein.

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Die Deutsche Bank hatte sich 2017 entschieden, die Postbank nicht zu verkaufen, sondern in den Konzern zu integrieren. Quelle: dpa

Bei der Deutschen-Bank-Tochter Postbank drohen neue Streiks. Die Gewerkschaft Verdi erklärte die Tarifverhandlungen am Dienstag für gescheitert. Die Gewerkschaft bezeichnete das jüngste Angebot der Bank für die rund 12.000 Mitarbeiter mit Postbank-Tarifverträgen als inakzeptabel.

„Wer in der dritten Verhandlungsrunde eine Gehaltserhöhung unterbreitet, die unterhalb der zu erwartenden Teuerungsrate liegt und damit die Gehälter entwertet, statt diese angemessen zu erhöhen, der fordert eine sehr deutliche Reaktion der Beschäftigten geradezu heraus“, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Christoph Meister. Die Gewerkschaft werde nun eine Urabstimmung über Streiks einleiten.

Nach Gewerkschaftsangaben bot der Arbeitgeber zuletzt an, die Gehälter ab 1. April 2020 um 1,7 Prozent anzuheben, ab 1. Juli 2021 um 1,0 Prozent und ab 1. Februar 2022 um weitere 1,0 Prozent. Verdi fordert dagegen unter anderem die Erhöhung der Gehälter um sieben Prozent, mindestens 200 Euro, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Verhandelt wird für rund 12.000 Beschäftigte bei Teilen der DB Privat- und Firmenkundenbank, Postbank Filialvertrieb sowie der BHW-Kreditservice und weiterer Tochterunternehmen.

Die Deutsche Bank hatte sich 2017 entschieden, die Postbank nicht zu verkaufen, sondern in den Konzern zu integrieren. Im Zuge dessen solle bis 2022 weitere rund 2000 Stellen wegfallen.

Mehr: Die Deutsche Bank baut den Vertrieb für Unternehmenskunden um, doch die Marke Postbank bleibt auch künftig erhalten. Der neue Deutschlandchef heißt Stefan Bender.

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