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Devisen US-Handelsminister kritisiert Fed für zu starken Dollar

Die US-Regierung kritisiert wieder die Notenbank. Der Handelsminister wirft der Fed vor, für den Kursanstieg des Dollars mitverantwortlich zu sein.

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Washington Die ungewöhnliche Kritik der US-Regierung an der politisch unabhängigen Notenbank reißt nicht ab. Handelsminister Wilbur Ross warf der Federal Reserve vor, für den jüngsten Kursanstieg des Dollar mitverantwortlich zu sein. „Wir sind sehr verärgert über den Teil der Dollar-Stärke, der auf die Geldpolitik der Fed zurückzuführen ist“, sagte Ross dem Sender Fox Business. Er wurde danach gefragt, ob ein starker Dollar die Wirtschaft negativ beeinflusst.

Mit einem Anstieg der US-Währung verteuern sich amerikanische Produkte auf dem Weltmarkt. Konkurrenten aus anderen Ländern sind dann preislich im Vorteil. In den vergangenen Monaten hatte US-Präsident Donald Trump die Fed immer wieder scharf kritisiert und in einer für einen amerikanischen Staatschef unüblichen Art Zinssenkungen gefordert, um die Wirtschaft anzuschieben.

Seit Jahresbeginn ist der Dollar zum Euro um 3,3 Prozent gestiegen. Der Dollar-Index, der den Wechselkurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, gewann 2,1 Prozent. Erst Ende Juli hatte die Fed ihren Leitzins um einen Viertel Prozentpunkt auf jetzt 2,00 bis 2,25 Prozent gesenkt. Trump war dieser Schritt aber nicht weit genug gegangen.

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