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Devisenskandal HSBC-Manager in New York festgenommen

Im Skandal um manipulierte Devisenkurse gehen die US-Behörden erstmals gegen Einzelpersonen vor. In New York ist im Zusammenhang mit den Ermittlungen ein Manager der britischen Großbank HSBC festgenommen worden.

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Die HSBC erklärte sich 2014 aber bereit, gut 600 Millionen Dollar zu zahlen, um Ermittlungen von US- und britischen Behörden gegen das Institut einzustellen. Quelle: AFP

New York Ein ranghoher Manager der britischen Großbank HSBC ist in New York in Zusammenhang mit Betrugs-Ermittlungen im Devisenhandel festgenommen worden. Er und ein weiterer Manager werden den Gerichtsunterlagen zufolge beschuldigt, einen Kunden in einem 3,5 Milliarden Dollar schweren Devisengeschäft betrogen zu haben. Mark J. sei am Dienstagabend am New Yorker Flughafen John F. Kennedy verhaftet worden, sagte eine Sprecherin der US-Behörden. Die zweite Person, Stuart S., sei nicht festgenommen worden.

Der Vorfall steht in Zusammenhang mit dem Skandal um manipulierte Devisenkurse, in dem das US-Justizministerium jahrelang ermittelte. Internationale Großbanken haben in der Sache Schuldeingeständnisse abgegeben, die sie zusammen knapp sechs Milliarden Dollar kosteten. Die HSBC war nicht darunter, erklärte sich 2014 aber bereit, gut 600 Millionen Dollar zu zahlen, um ähnliche Ermittlungen von US- und britischen Behörden einzustellen. Wie eine mit dem Vorgang vertraute Person am Mittwoch sagte, gehen die Behörden deshalb nun erstmals gegen Einzelpersonen vor.

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