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Digitalwährung EZB-Direktor: Notenbanken noch nicht bereit für Kryptowährung

Notenbanker Benoit Coeure rechnet nicht damit, dass eine digitale Zentralbank-Währung in den nächsten Dekaden eingeführt wird – trotz bereits bestehender Pilotprojekte.

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EZB-Direktor: Notenbanken noch nicht bereit für Kryptowährung Quelle: Reuters

Frankfurt Notenbanken sind aus Sicht von EZB-Direktor Benoit Coeure noch lange nicht so weit, eigene Kryptowährungen einzuführen. Die meisten Zentralbanken seien mit ihren Untersuchungen zu Digitalwährungen noch in einem frühen Stadium, sagte Coeure am Donnerstag auf einer Veranstaltung in Basel laut Redetext.

Es sei unwahrscheinlich, dass eine digitale Zentralbank-Währung, in welcher Form auch immer, innerhalb der nächsten Dekade eingeführt wird. Dies gelte auch für solche Zentralbanken, die wie Uruguays Notenbank, die bereits Pilotprojekte unterhielten.

Rund um den Globus prüfen derzeit viele Währungshüter, ob sich die Technologien hinter Krypto-Währungen wie Bitcoin oder Ripple für ihre Zwecke nutzen lassen. Ein Modell einer digitalen Zentralbank-Währung sieht etwa vor, dass jedermann ein Konto bei der Notenbank erhalten könne, über das dann sämtliche Transaktionen laufen würden.

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