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Discovery und iQIYI Credit Suisse verkauft weitere Aktien im Zusammenhang mit Archegos

Die Schweizer Bank hat ihre Archegos-Positionen wohl noch nicht komplett aufgelöst. Am Dienstag soll sie 75 Millionen weitere Aktien verkauft haben.

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Der Kollaps von Archegos kostet die Schweizer Bank 4,4 Milliarden Franken. Quelle: Reuters

Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat Insidern zufolge am Dienstag nach dem Ende des regulären US-Börsenhandels große Aktienpakete der Medienunternehmen Discovery und iQIYI veräußert.

Mit den Verkäufen sei die Auflösung von Positionen im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des US-Hedgefonds Archegos Capital fortgesetzt worden, sagten mehrere mit der Sache vertraute Personen. Einem Insider zufolge hat die Bank die Auflösung ihrer Archegos-Positionen noch nicht abgeschlossen.

Credit Suisse habe 19 Millionen Klasse-A-Aktien und 22 Millionen Klasse-C-Aktien des US-Senders Discovery sowie 35 Millionen Aktien des chinesischen Online-Videodienstes iQIYI abgestoßen. Die Titel seien unter den Schlusskursen angeboten worden und die Notierungen seien im nachbörslichen Handel abgerutscht. Credit Suisse lehnte eine Stellungnahme ab. CNBC hatte zuerst über die Transaktion berichtet.

Der Kollaps von Archegos kostet die Credit Suisse 4,4 Milliarden Franken. Dividende und Boni werden gekürzt, der Aktienrückkauf ausgesetzt und zwei Top-Manager der Schweizer Großbank müssen ihren Hut nehmen.

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