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Draghi-Nachfolger gesucht Italienischer Wirtschaftspolitiker Borghi ist gegen Weidmann als EZB-Chef

Geht es nach Claudio Borghi, wird der aktuelle Bundesbank-Chef nicht EZB-Vorsitzender. Der Lega-Politiker hält Weidmanns Geldpolitik für zu restriktiv.

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Der Bundesbankchef hatte kürzlich erklärt als Nachfolger für Mario Draghi bereitzustehen. Quelle: Reuters

Rom Ein einflussreicher Wirtschaftspolitiker der italienischen Regierungspartei Lega hat sich gegen Bundesbankchef Jens Weidmann als möglichen neuen Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgesprochen. „Weidmann wäre für Italien keine gute Wahl“, sagte Lega-Politiker Claudio Borghi am Donnerstag.

Seine restriktiven Ansichten zur Geld- und Fiskalpolitik könnten Europa zur Auflösung bringen, sagte der Politiker, der selbst kein Regierungsamt innehat.

EZB-Präsident Mario Draghi gibt Ende Oktober 2019 nach acht Jahren seinen Posten ab. Weidmann hatte kürzlich signalisiert, für die Nachfolge zur Verfügung zu stehen.

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