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Drittgrößter Rückversicherer Hurrikans drücken Gewinn der Hannover Rück

Die heftige Wirbelsturm-Saison schlägt sich deutlich in der Bilanz der Niedersachsen nieder. Die hohe Dividende will man trotzdem beibehalten.

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Hannover Rück: Wirbelstürme drücken Gewinn Quelle: Imago

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück hat 2017 wegen Wirbelstürmen einen Gewinneinbruch erlitten. Unter dem Strich verdiente der Konzern knapp 959 Millionen Euro nach 1,17 Milliarden ein Jahr davor, wie er am Dienstag bei der Vorlage der endgültigen Jahreszahlen in Hannover mitteilte.

Um die immensen Schäden vor allem durch die Hurrikan-Serie in den USA und der Karibik abzufedern, hatte der Konzern alle Aktien aus seinen Kapitalanlagen gewinnbringend verkauft. Für 2018 peilt Vorstandschef Ulrich Wallin weiter einen Gewinn von über einer Milliarde Euro an.

Der Konzern lockt seine Aktionäre aber auch nach dem Katastrophenjahr 2017 mit der Aussicht auf weitere Sonderdividenden. Wenn die Kapitaldecke so komfortabel bleibe, könne der Konzern auch für 2018 mehr als die eigentlich geplanten 35 bis 40 Prozent des Gewinns ausschütten, kündigte der Rivale des Weltmarktführers Munich Re an.

Für 2017 können die Aktionäre trotz der immensen Schäden durch Naturkatastrophen - wie bereits bekannt - mit einer unveränderten Ausschüttung von 5 Euro je Aktie rechnen. Davon fließen 1,50 Euro als Sonderdividende. Insgesamt schüttet der Konzern damit fast 63 Prozent seines Gewinns aus.

Aktionäre zeigten sich von den Zahlen nicht überzeugt, an der Frankfurter Börse verloren die im MDax gelisteten Papiere gegen den Markttrend fünf Prozent und notierten bei 109,30 Euro.

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