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Drogeriemarkt dm Ein Online-Shop mit Füllstandsanzeige

Der Drogeriemarkt dm verkauft jetzt auch über das Internet. Doch viel Umsatz oder gar Gewinn erwartet das Unternehmen in dem neuen Geschäftsbereich erst einmal nicht. Das könnte auch an den Versandbedingungen liegen.

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„Versandaufwendungen wollen wir nicht in höheren Preisen verstecken.“ Quelle: Screenshot

Wer im neuen Online-Shop von dm einkauft, der muss die Füllstandsanzeige im Auge behalten. Denn der Discounter hat die Bestellprinzipien der meisten Internetversender einfach umgedreht. Während in vielen Shops die Versandkosten wegfallen, wenn man viel bestellt, ist das bei dm anders: Ist das Paket voll, werden für das zweite noch einmal 4,95 Euro Versandkosten fällig.

Mit einem Klick auf den Warenkorb kann der Kunde immer sehen, wie voll sein Paket schon ist. Ein Jumbo-Pack Windeln beispielsweise füllt die Sendung bereits zu 11 Prozent.

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Das hat Prinzip. „Versandaufwendungen wollen wir nicht in höheren Preisen verstecken“, sagt Erich Harsch, Vorsitzender der Geschäftsführung dem Handelsblatt. Alle Preise im Netz seien exakt so hoch wie im Laden. Deswegen liegt der Mindestbestellwert auch bei 25 Euro. Nur so könne das Unternehmen sinnvoll und nachhaltig wirtschaften.

Der Discounter hat sich viel Zeit gelassen mit dem Start des Online-Verkaufs. Lange war dm-Chef Harsch skeptisch, ob sich das überhaupt lohnt. Und die Erfahrungen der Konkurrenz waren nicht gerade ermutigend. So macht der Wettbewerber Rossmann nach eigenen Angaben pro Jahr eine Million Euro Verlust mit seinem Web-Shop – bei einem Online-Umsatz von 27 Millionen Euro.

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    Das Problem: Wenn die Kunden online bestellen, kaufen sie eher Produkte, an denen die Händler wenig verdienen – wie etwa Windeln oder Toilettenpapier. Ein erster Versuch mit einem Web-Shop über Amazon endete für dm in einem Misserfolg und wurde 2013 abgebrochen.

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