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DWS Deutsche Bank-Fondstochter will mehr „grüne“ Investments

Die DWS glaubt an eine „drastische Veränderung der Investmentprozesse“, sagt Chef Asoka Wöhrmann. Grüne Investment sollen dabei im Fokus stehen.

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Die Fondstochter der Deutschen Bank will nachhaltige Investitionen in den Fokus rücken. Quelle: dpa

Berlin Die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS will nachhaltige Investitionen forcieren, bei denen Umwelt- und soziale Faktoren mit im Vordergrund stehen. „Ich glaube, das ist eines der spannendsten Themen der nächsten fünf Jahre“, sagte DWS-Chef Asoka Wöhrmann am Freitag in Berlin mit Blick auf den Bereich, der bei der DWS unter dem Kürzel ESG (Environmental, Social and Corporate Governance) firmiert. „Ich glaube, dass sich in unserem Haus die Investmentprozesse dramatisch ändern werden. ESG wird ein Teil wie Kreditanalyse bei der Selektion von Assets.“

Das Thema sei nicht nur aus betriebswirtschaftlicher Perspektive wichtig. „Es wird sich wie ein Tsunami auf Assetmanager zubewegen. Wer darauf nicht eingestellt ist, wird den Trend verpassen“, warnte er. Bei der sogenannten Nachhaltigen Finanzwirtschaft stehen nicht nur ökonomische Kriterien im Vordergrund, sondern auch Aspekte wie etwa Umweltfreundlichkeit und gute Unternehmensführung.

Konzernchef Christian Sewing hielt sich zuletzt zur Zukunft der Fondstochter DWS bedeckt. Sie konzentriere sich auf organisches Wachstum, solle aber auch strategische Optionen nutzen. Insidern zufolge hakt es bei den Gespräche mit der Schweizer Großbank UBS über eine Zusammenlegung des Vermögensverwaltungsgeschäfts unter anderem bei der Frage, wer die Kontrolle über das fusionierte Geschäft ausüben wird.

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