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ECN-Geschäft von Gain Capital Deutsche Börse baut Devisengeschäft mit Übernahme aus

Durch eine Übernahme in den USA gewinnt der Währungshandel für die Deutsche Börse an Bedeutung. Gain Capital erhält dafür 100 Millionen Dollar.

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Der neue Vorstandschef greift bei der Deutschen Börse durch und spricht Klartext:

Frankfurt Die Deutsche Börse baut ihr Geschäft im Währungshandel mit einer Übernahme in den USA aus. Für 100 Millionen Dollar übernimmt der Konzern das GTX Electronic Communication Network (ECN)-Geschäft von Gain Capital, wie der Börsenbetreiber am Mittwoch mitteilte.

Der Zukauf sei ein weiterer Schritt der neuen Strategie, mit der die Deutsche Börse ihr Geschäft durch zusätzliche Akquisitionen erweitert. Die Details der Strategie will Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer im Laufe des Tages bei einem Investorentag vorstellen.

2017 lagen die Bruttoerlöse des GTX-ECN-Geschäfts den Angaben zufolge bei rund 23 Millionen US-Dollar. Sie sollen zweistellig wachsen. Die Übernahme solle im ersten Jahr nach Abschluss der Transaktion wertschaffend für die Aktionäre der Deutschen Börse sein. Das Renditeziel (Return on Investment) des Konzerns von mehr als zehn Prozent soll spätestens im dritten Jahr nach Abschluss erreicht werden.

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