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Ehemaliger Siemens-Chef Löscher verlässt Renova

Nach seiner Degradierung sucht sich Peter Löscher eine neue Aufgabe. Der ehemalige Siemens-Chef verlässt bei die Beteiligungsgesellschaft Renova, nachdem der russische Besitzer Vekselberg ihn zum Vize gemacht hatte.

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Quelle: Reuters

Zürich Der frühere Siemens -Chef Peter Löscher verlässt die Beteiligungsgesellschaft Renova des russischen Oligarchen Viktor Vekselberg. Der Österreicher habe Vekselberg vergangene Woche seinen sofortigen Rücktritt mitgeteilt, erklärte ein Sprecher Löschers am Montag. Löscher trat 2014 in die Dienste Vekselbergs. Im Februar setzte ihn Vekselberg als Chef seiner Zürcher Gesellschaft ab, seither war er noch Vizepräsident des Verwaltungsrates.

Löscher soll neuer Aufsichtsratschef beim österreichischen Ölkonzern OMV werden. Der Ökonom sitzt bereits in den Kontrollgremien der Deutschen Bank und des spanischen Telekomkonzerns Telefonica. Zudem ist er Präsident des von Vekselberg kontrollierten Schweizer Maschinenbauers Sulzer.

Ein Insider rechnet allerdings damit, dass er diesen Posten in absehbarer Zukunft ebenfalls abgeben dürfte. In der Renova Management hat der Russe seine Beteiligungen an den schweizerischen Industriefirmen Sulzer, Oerlikon und Schmolz+Bickenbach gebündelt. Auch der frühere Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann ist Renova-Verwaltungsrat.

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