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Eigenkapital Deutsche Bank baut in der Coronakrise Kapitalpuffer auf

Die harte Kern Kernkapitalquote der Bank ist zum Ende des zweiten Quartals auf 13,3 Prozent gestiegen. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet.

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Die Bürotürme des Instituts in Frankfurt Quelle: imago images/Eibner

Die Coronakrise hat der Deutschen Bank bisher weniger anhaben können als befürchtet. Die harte Kernkapitalquote (CET1) habe zum Ende des zweiten Quartals mit 13,3 Prozent sogar über den 12,8 Prozent gelegen, die Deutschlands größtes Geldhaus Ende März ausgewiesen hatte, wie die Bank am Dienstag mitteilte.

Analysten hatten im Schnitt dagegen mit einem Rückgang des Eigenkapitalpuffers auf 12,4 Prozent gerechnet. Der Gewinn liege im zweiten Quartal leicht über den Analystenschätzungen, hieß es in der Mitteilung weiter. Finanzexperten hatten der Deutschen Bank im Schnitt einen bereinigten Gewinn von 135 Millionen Euro vor Steuern zugetraut.

Grund für die dickeren Kapitalpuffer sei ein gesunkenes Kreditvolumen. Die Kunden hätten in der Krise – vor allem zum Ende des Quartals hin – mehr Kreditlinien abgebaut als gedacht, erklärte die Bank. Zu Beginn der Coronakrise hatten sich viele Firmen mit Liquidität vollgesogen, um die fehlenden Einnahmen zu überstehen. Zudem habe sich das Derivatevolumen reduziert, für das die Bank viel Kapital hinterlegen muss.

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