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Elektronikkonzern Gutes Geschäft mit Bildsensoren: Sony hebt Jahresprognose an

Der Elektronikkonzern rechnet nun mit einem Jahresgewinn von 4,5 Milliarden Euro. Allerdings laufen nicht alle Bereiche von Sony gleich stark.

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Das gute Geschäft mit Bildsensoren konnte schwächere Zahlen in anderen Geschäftsbereichen mehr als kompensieren. Quelle: Reuters

Der japanische Elektronikkonzern Sony hat dank robuster Nachfrage nach Bildsensoren die Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Das gute Geschäft mit den Bildsensoren, die in vielen Spitzen-Smartphones von verschiedenen Herstellern zum Einsatz kommen, konnte schwächere Zahlen in anderen Geschäftsbereichen mehr als kompensieren.

Wie der Hersteller der Playstation am Mittwoch bekanntgab, dürfte sich der Nettogewinn zum Bilanzstichtag 31. März 2020 auf 540 Milliarden Yen (4,5 Milliarden Euro) belaufen. Im Juli war Sony noch von 500 Milliarden Yen ausgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr würde dies jedoch einen Rückgang um 41,1 Prozent bedeuten.

Dem Geschäft von Sony kommt zugute, dass moderne Highend-Smartphones mit immer mehr Kameras ausgestattet sind. So befinden sich beim Sony-Kunden Apple im Spitzenmodell iPhone 11 Pro drei Kameras an der Gehäuse-Rückseite, die alle mit Sony-Bildsensoren ausgestattet sind.

Sony sieht trotz dieses Trends nicht sehr optimistisch in die Zukunft: Die Umsatzprognose wurde derweil von 8,7 auf 8,4 Billionen Yen zurückgenommen. Hintergrund ist der schwächer als erwartet verlaufene Absatz von Spielesoftware und der Spielekonsole Playstation 4.

Die PS4 ist bereits seit Ende 2013 auf dem Markt. Sie wurde zwar zwischenzeitlich ein wenig modernisiert, Sony arbeitet aber seit geraumer Zeit an einer Nachfolge-Generation. Die Kosten für die Entwicklung und die Vorbereitungen für den Marktstart schlagen sich auch in der Bilanz nieder.

Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte Sony den Nettoertrag auf 187,9 Milliarden Yen steigern, nach 173 Milliarden Yen im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Umsatz fiel indes um 2,8 Prozent auf 2,12 Billionen Yen, wie der Konzern weiter bekanntgab.

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