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Elektronikkonzern Nokia steigert den Umsatz stärker als erwartet – Aktie profitiert

Nokia startet besser als erwartet ins Jahr. Und spürt bisher im Gegensatz zu anderen Techkonzernen noch keine Auswirkungen des globalen Chipmangels.

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Der finnische Netzwerkausrüster profitiert vom 5G-Ausbau Quelle: via REUTERS

Bei Nokia zahlt sich die Neuausrichtung aus. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um drei Prozent auf 5,08 Milliarden Euro, wie der finnische Netzwerkausrüster am Donnerstag mitteilte. Das war deutlich mehr als von Analysten erwartet. An der Börse in Helsinki schoss die Nokia-Aktie um 14 Prozent nach oben.

Analyst Richard Webb von CCS Insight sprach von einem „guten Start für Nokia“. Die operative Marge von elf Prozent zeuge davon, dass sich die Restrukturierung positiv auswirke. Operativ schafften es die Finnen wieder in die schwarzen Zahlen: Von Januar bis März kamen sie auf einen Betriebsgewinn von 431 Millionen Euro nach einem operativen Verlust von 76 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Der seit vergangenem Sommer agierende Konzern-Chef Pekka Lundmark hat Nokias Geschäfte gestrafft, dem Unternehmen eine neue Organisationsstruktur verpasst und die Streichung von bis zu 10.000 der rund 90.000 Stellen auf den Weg gebracht. Nun profitieren Nokia und der schwedische Konkurrent Ericsson vom Rückenwind durch den 5G-Ausbau und die Probleme von Branchenprimus Huawei aus China in Folge der US-Sanktionen und Sicherheitsbedenken vieler Länder.

Bisher spürt Nokia noch keine Auswirkungen der weltweiten Halbleiter-Engpässe. Allerdings müsse man länger - teilweise mehrere Monate - auf Zulieferungen warten, sagte Lundmark, der damit rechnet, dass die allgemeine Chip-Knappheit noch ein bis zwei Jahre andauert.

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