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EnBW Rückzahlung der Atomsteuer lässt die Kasse klingeln

Der Energieversorger EnBW konnte im zweiten Quartal sein operatives Ergebnis um elf Prozent steigern. Ausschlaggebend war die Rückzahlung der Atomsteuer des Bundes. Bezüglich des Jahresziels ist der Konzern optimistisch.

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Als Jahresziel sieht der Konzern vor, den operativen Gewinn gegenüber dem Vorjahresergebnis stabil zu halten oder um bis zu fünf Prozent zu steigern. Quelle: dpa

Düsseldorf Der Energiekonzern EnBW profitiert von der Rückzahlung der Atomsteuer. Der Konzernüberschuss kletterte auch dank der Überweisung durch den Bund im ersten Halbjahr auf rund 1,68 Milliarden Euro, wie EnBW am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahr stand noch ein Verlust von 194 Millionen Euro in den Büchern. Auch Umsatz und den um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) steigerte der Versorger. Das operative Ergebnis legte um knapp elf Prozent auf 1,07 Milliarden Euro zu.

„Nach einem eher schwachen ersten Quartal konnten wir im zweiten Quartal erfreulich aufholen“, zog Finanzvorstand Thomas Kusterer Bilanz. Er sieht EnBW auf Kurs zum Jahresziel. Dieses sieht vor, den operativen Gewinn gegenüber dem Vorjahresergebnis stabil zu halten oder um bis zu fünf Prozent zu steigern. Das Bundesverfassungsgericht hatte Anfang Juni die zwischen 2011 und 2016 erhobene Kernbrennstoffsteuer für verfassungswidrig und nichtig erklärt.

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