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Enel-Verkauf Italien nimmt 2,2 Milliarden ein

Italien nimmt durch einen Enel-Aktienverkauf 2,2 Milliarden Euro ein. Es werden nicht die einzigen Beteiligungen sein, die der italienische Staat verkauft. Den Ölkonzern Eni könnte es ebenso treffen wie die Post.

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Der italienische Staat verkauft ein Aktienpaket von Eni. Quelle: ap

Rom Italien hat sich von einem Aktienpaket am Stromversorger Enel getrennt. Für den Anteil von knapp sechs Prozent am größten staatlichen Versorger nahm die Regierung 2,2 Milliarden Euro ein, wie das Finanzministerium am Donnerstag in Rom mitteilte. Der Anteil an Enel sinkt dadurch von 31,2 auf 25,5 Prozent. Der italienische Regierungschef Matteo Renzi will mit dem Verkauf von Anteilen an Unternehmen einen Teil des gigantischen Schuldenbergs von mehr als zwei Billionen Euro abtragen. So sollen 40 Prozent der Post sowie knapp die Hälfte des Flugsicherungskonzerns Enav verkauft werden. Ebenso zur Disposition stehen Anteile am Eisenbahnbetreiber sowie am Ölkonzern Eni, an dem die Regierung rund 30 Prozent hält.

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