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Energie Frankreichs Atomkraftbetreiber EDF untersucht mögliche Fehler

Bei Bauteilen von Atomkraftwerken soll es Herstellungsprobleme geben. Die Komponenten seien aber noch nicht in betrieb, erklärte EDF.

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Mehr als 70 Prozent der französischen Stromproduktion kommen aus der Kernkraft. Quelle: Reuters

Der französische Energiegigant EDF untersucht mögliche Fehler bei bestimmten Bauteilen seiner Atomkraftwerke. EDF sei von der Tochtergesellschaft Framatome über Herstellungsprobleme informiert worden, teilte der staatlich kontrollierte Konzern am Dienstag in Paris mit. Französische Medien berichteten ergänzend, dass der Börsenkurs von EDF nach Veröffentlichung der Mitteilung um bis zu sieben Prozent zurückging.

Laut EDF betreffen die potenziellen Fehler Dampfgeneratoren. Diese Komponenten seien entweder eingebaut oder neu und damit noch nicht in Betrieb. Wie viele Atomkraftwerke betroffen sind, blieb offen. Die französische Atomaufsicht erhielt bereits am Montag erste Analysen.

Frankreich gilt als „Atomland“ und betreibt nach früheren Angaben 58 Atomreaktoren. Mehr als 70 Prozent der französischen Stromproduktion kommen aus der Kernkraft.

Staatschef Emmanuel Macron hatte persönlich zugesichert, dass das umstrittene Atomkraftwerk Fessenheim an der Grenze zu Deutschland im kommenden Jahr endgültig geschlossen wird. Bis 2035 sollen zusätzlich zwölf Atomreaktoren an anderen Standorten abgeschaltet werden, hatte Macron Ende 2018 gesagt.

Mehr: Frankreichs Präsident will das Pannen-AKW Fessenheim 2021 vom Netz nehmen. Auf Atomstrom generell will Macron aber nicht so schnell verzichten.

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