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Energie-Kooperation Novatek und Fluxys bauen Flüssigerdgas-Terminal in Rostock

Russisch-belgische Kooperation im Rostocker Hafen: Im neuen Terminal sollen jährlich rund 300.000 Tonnen Flüssigerdgas umschlagen werden.

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Das Erdgas soll in einer neuen Verflüssigungsanlage in Wyssozk bei St. Petersburg verflüssigt und dann mit Tankern nach Rostock transportiert werden. Quelle: dpa

Rostock, Moskau Der russische Energiekonzern Novatek und der belgische Netzbetreiber Fluxys wollen im Rostocker Hafen ein Terminal zur Anlandung von Flüssigerdgas LNG bauen. Der Pachtvertrag für das Gelände wurde am Mittwoch mit der Stadt Rostock am Rande des Russland-Tages von Mecklenburg-Vorpommern unterzeichnet. In dem Terminal sollen künftig 300.000 Tonnen Flüssigerdgas (Liquid Natural Gas) jährlich umgeschlagen werden, wie Novatek in Russland mitteilte.

Für Novatek sei Rostock eine mittelgroße Anlage, von der LNG vor allem als Schiffstreibstoff verkauft werden solle, sagte Firmenchef Leonid Michelson. Das Erdgas soll in einer neuen Verflüssigungsanlage in Wyssozk bei St. Petersburg verflüssigt und dann mit Tankern nach Rostock transportiert werden.

Novatek ist der zweitgrößte russische Gaskonzern hinter Gazprom, ist aber im Unterschied dazu eine private Firma und setzt vor allem auf Flüssigerdgas. Gazprom beliefert seine deutschen und europäischen Kunden weiter durch Leitungen wie die Ostsee-Pipelines Nord Stream 1 und 2 mit Erdgas. Daneben drängen vor allem die USA mit LNG auf den europäischen Markt.

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