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Energieagentur Preiskämpfe drosseln Ölförderung

Russland und USA werden im kommenden Jahr ihre Ölproduktion um eine halbe Million Barrel drosseln. Davon geht die Internationale Energieagentur aus. Das wäre der größte Rückgang seit Jahrzehnten.

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Auf dem Öl-Weltmarkt rechnet die Internationale Energieagentur (IEA) im kommenden Jahr mit einer geringeren Förderung in den USA und Russland. Grund sind Preiskämpfe. Quelle: dpa

Paris Als Folge heftiger Preiskämpfe auf dem Öl-Weltmarkt rechnet die Internationale Energieagentur (IEA) im kommenden Jahr mit einer geringeren Förderung in den USA und Russland. Die Experten in Paris gehen in einem am Freitag veröffentlichten Bericht davon aus, dass die Förderländer außerhalb des Opec-Kartells ihre Produktion 2016 zusammen um eine halbe Million Barrel (je 159 Liter) pro Tag drosseln.

Das wäre der größte Rückgang in mehr als zwei Jahrzehnten. Zugleich erwartet die IEA dank der aktuellen Niedrigpreise eine weiter steigende Ölnachfrage. Das Opec-Kartell mit Saudi-Arabien an der Spitze produziert derzeit trotz des globalen Preissturzes bei Erdöl auf Hochtouren und macht so der Konkurrenz das Leben schwer.

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