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Energiebranche Fusion von Wintershall und Dea ist bald unterschriftsreif

Die Fusion der Energiekonzerne Wintershall und Dea könnte kommende Woche besiegelt werden. Die Genehmigung der Wettbewerbshüter steht noch aus.

Zentrale der Wintershall Holding GmbH, dem größten deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten. Quelle: dpa

OsloDie Fusion der beiden Öl- und Gasgesellschaften Wintershall und Dea soll in den kommenden Wochen besiegelt werden. Der Deal solle voraussichtlich im März oder April unterzeichnet werden, sagte Dea-Chefin Maria Moraeus Hanssen am Donnerstag in Oslo.

Der Abschluss der Transaktion sei bis Ende des Jahres zu erwarten. Danach könne der geplante Börsengang innerhalb von 18 Monaten erfolgen. Moraeus Hanssen geht davon aus, dass es mindestens sechs Monate dauern wird, bis der Zusammenschluss nach der Vertragsunterzeichnung die Zustimmung der Wettbewerbshüter erhalten wird. „Ich erwarte jedoch keine Probleme, die Genehmigungen zu bekommen.“

Die Wintershall-Mutter BASF hatte auf ihrer Bilanzpressekonferenz am Dienstag erklärt, dass ein Börsengang des fusionierten Unternehmens nicht vor 2020 zu erwarten sei. Er hänge zudem vom Marktumfeld ab. BASF-Finanzchef Hans-Ulrich Engel hatte den Abschluss der Fusion für das Ende des dritten Quartals in Aussicht gestellt.

Der Ludwigshafener Chemieriese hatte Ende vergangenen Jahres angekündigt, sein Öl- und Gasgeschäft mit Dea zu dem Gemeinschaftsunternehmen Wintershall Dea zusammenschließen zu wollen. An diesem soll BASF zunächst 67 Prozent und die Investorengruppe LetterOne um den russischen Oligarchen und Dea-Eigner Michail Fridman 33 Prozent halten. Mittelfristig sei ein Börsengang geplant.

Mit der Unterzeichnung der Transaktion wird das Öl- und Gasgeschäft von BASF rückwirkend zum 1. Januar 2018 nicht mehr im Umsatz und Ergebnis des Konzerns enthalten sein.

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