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Energiekonzern Angst um Jobabbau – RWE-Mitarbeiter blockieren Zufahrten

Nach dem Rodungsstopp im Hambacher Forst drohen bei RWE Stellenkürzungen. Dagegen protestierten rund 4000 Mitarbeiter im Rheinischen Braunkohlerevier.

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Der Energiekonzern RWE muss nach eigenen Angaben die Fördermenge aufgrund des Rodungsstopps im Hambacher Forst drosseln. Quelle: dpa

Düsseldorf Tausende Mitarbeiter des Energiekonzerns RWE haben am Montagmorgen Zufahrten zu den Tagebauen und Kraftwerken im Rheinischen Revier blockiert. An verschiedenen Mahnwachen beteiligten sich nach Angaben der Gewerkschaft IG BCE etwa 4000 Beschäftigte. „Die Kollegen haben Angst um ihre Zukunft und Arbeitsplätze“, sagte Gewerkschaftssprecher Manuel Rendla. Die Mahnwachen seien bis zum Mittag geplant.

Nach dem Rodungsstopp im Hambacher Forst droht bei RWE möglicherweise ein Stellenabbau. Am Braunkohle-Tagebau Hambach hängen nach Unternehmensangaben 4600 Arbeitsplätze.

Das Oberverwaltungsgericht in Münster hatte Anfang Oktober die Rodung des Hambacher Forsts bis zu einem endgültigen Urteil untersagt. RWE kündigte danach an, die Förderung im Tagebau zu drosseln.

Die Aktionen am Montagmorgen hatten nach Konzernangaben keine Auswirkungen auf die Stromproduktion. Diese sei durch eine Notbesetzung gesichert, sagte ein RWE-Sprecher.

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