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Energiekonzern Eon überprüft bei Innogy-Übernahme Schließung von Standorten

Der Energiekonzern Eon erwägt, ganze Standorte infolge der Übernahme der RWE-Tochter Innogy zu schließen. Doch noch ist nichts entschieden.

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Eon und RWE planen eine komplette Neuordnung ihrer Geschäfte mit der Übernahme von Innogy durch Eon. Quelle: dpa

Essen Der Energiekonzern Eon prüft bei der geplanten Übernahme der RWE-Tochter Innogy nach einem Bericht der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ auch die Schließung ganzer Standorte. Das berichtet die Zeitung unter Berufung auf die Eon-Angebotsunterlagen. Ein Eon-Sprecher betonte dazu, die Situation sei komplett offen. „Natürlich wird geprüft, aber es ist noch nichts entschieden.“

Bei der neuen Eon sollen nach der Transaktion rund 5000 Stellen gestrichen werden, wie Eon-Chef Johannes Teyssen angekündigt hatte. Dabei solle der „unvermeidliche Abbau von Arbeitsplätzen“ selbstverständlich „sozialverträglich und in der gewohnten engen Abstimmung mit unseren Sozialpartnern“ gestaltet werden, so Teyssen. Laut „WAZ“ pocht der Innogy-Betriebsrat aber neben einem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen auch auf die Sicherung der Standorte als „zentrale Forderung“.

Eon und RWE planen eine komplette Neuordnung ihrer Geschäfte mit der Übernahme von Innogy durch Eon und einem umfangreichen Tausch von Geschäftsaktivitäten und Vermögenswerten. Am Ende will Eon sich ganz auf die Energienetze und das Endkundengeschäft konzentrieren.

RWE würde zu einem reinen Stromproduzenten aus konventionellen und erneuerbaren Energien. Eon erwartet den Vollzug des Übernahmeangebots nicht vor Mitte 2019.

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