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Energiekonzern Innogy will Npower selbst auf Vordermann bringen

Das Joint-Venture in Großbritannien ist gescheitert. Nun will der Energiekonzern die Tochter Npower aus eigener Kraft wieder auf die Beine stellen.

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Vor Weihnachten hatte der Konzern die Pläne für ein Joint-Venture in Großbritannien aufgegeben. Quelle: dpa

Essen Der Energiekonzern Innogy will nach dem gescheiterten Vertriebs-Joint-Venture in Großbritannien die schwächelnden Geschäfte dort zunächst aus eigener Kraft auf Vordermann bringen. „Wir machen jetzt erstmal alleine unsere Hausaufgaben", sagte Vertriebsvorstand Martin Herrmann am Dienstag in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters.

„Wir werden nun selbst Npower restrukturieren.“ Der Konzern hatte in der vergangenen Woche angekündigt, weitere 900 der 6300 Stellen bei der Tochter in diesem Jahr abzubauen. Die Kosten müssten weiter gesenkt werden, betonte Herrmann. Auf dem britischen Markt gebe es einen harten Wettbewerb. Zudem sei er stark reguliert. „Der Markt hat sich in den vergangenen anderthalb Jahren weiter verschlechtert.“

Innogy hatte vor Weihnachten die Pläne für ein Vertriebs-Joint-Venture auf der Insel mit dem Konkurrenten SSE aufgegeben. „Die Idee, mit SSE ein reines Vertriebsgeschäft für zehn Millionen Kunden auf die Beine zu stellen, das den Strom komplett einkaufen muss, ließ sich nicht darstellen", erklärte Herrmann. „Wir hätten einen großen Teil selbst finanzieren müssen.“

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