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Energiekonzern Investor Elliott stockt bei Uniper auf

Der US-Hedgefonds will beim Düsseldorfer Energiekonzern mehr Einfluss nehmen. Bei den Stimmrechten hat er nun die Zehn-Prozent-Schwelle überwunden.

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Investor Elliott stockt bei Uniper auf Quelle: Reuters

Düsseldorf Der US-Hedgefonds Elliott hat seine Stimmrechtsanteile beim Energiekonzern Uniper aufgestockt und will sich mehr Einfluss sichern. Der Fonds des aktivistischen Investors Paul Singer habe bei den Stimmrechten die Schwelle von zehn Prozent übersprungen, teilte Uniper am Mittwoch mit. Als Ziel habe er unter anderem angegeben, stärker Einfluss nehmen zu wollen etwa bei der Zusammensetzung von Aufsichts- oder Leitungsorganen.

Zudem strebe Singer derzeit „eine wesentliche Änderung der Kapitalstruktur“ an, insbesondere bei der Eigen- und Fremdfinanzierung wie auch der Dividendenpolitik.

2017 war Singer mitten im Kampf des Energiekonzerns gegen eine Übernahme durch den finnischen Versorger Fortum bei den Düsseldorfern eingestiegen. Damals hieß es, Singer habe sich Aktien und Derivate gesichert, diese entsprächen insgesamt 5,32 Prozent der Uniper-Anteile. Inzwischen hält er rund 18 Prozent.

Mehr: Uniper droht die Zerschlagung, wenn sich die Aktionäre jetzt darauf einigen. Entsprechend groß ist die Unruhe im Unternehmen, meint Handelsblatt-Reporter Jürgen Flauger.

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