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Energiekonzern RWE will Vorzüge in Stammaktien umwandeln

Der Energiekonzern will die Vorzugsaktien in Stammaktien umtauschen. Über den Vorschlag soll die nächste Hauptversammlung entscheiden.

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Die meisten RWE-Aktien, 575 Millionen Stück, sind Stammaktien. Quelle: Caro / Oberhaeuser

Essen Beim Energiekonzern RWE sollen künftig nur noch Stammaktien an der Börse gehandelt werden. Vorstand und Aufsichtsrat haben beschlossen, die vorhandenen 39 Millionen Vorzugsaktien im Verhältnis 1:1 in Stammaktien umzuwandeln, wie RWE am Donnerstag mitteilte.

Über den Vorschlag soll die nächste Hauptversammlung entscheiden. Inhaber von Vorzugsaktien haben bei der Hauptversammlung kein Stimmrecht, werden dafür aber bei der Verteilung der Dividende vorrangig bedient.

Die weitaus meisten RWE-Aktien sind mit rund 575 Millionen Stück Stammaktien. „An den internationalen Kapitalmärkten ist es üblich, dass jede Aktie auch ein Stimmrecht hat“, kommentierte RWE-Finanzvorstand Markus Krebber die Pläne. Die Vorzugsaktien hatte RWE bei Kapitalerhöhungen in den 1950er Jahren ausgegeben. Durch die Umwandlung bleibt der Anteil am Grundkapital von RWE, den eine Aktie repräsentiert, unverändert.

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