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Energiekonzern Uniper fürchtet weitere Verzögerung beim Kraftwerk Datteln

Uniper warnt, dass sein Kohlekraftwerk Datteln noch später in Betrieb gehen könnte. Das Projekt spielt eine zentrale Rolle für den Konzern.

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Erst im Dezember hatte der Versorger wegen Rissen in Kesselbauteilen die Inbetriebnahme auf das vierte Quartal 2018 verschoben. Quelle: dpa

Düsseldorf Der Energiekonzern Uniper befürchtet eine noch spätere Inbetriebnahme des als Gewinnbringers geplanten Kohlekraftwerks Datteln. Weitere Verzögerungen seien nicht auszuschließen, wodurch Erlöse erst später erzielt werden könnten, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht 2017.

Erst im Dezember hatte der Versorger wegen Rissen in Kesselbauteilen die Inbetriebnahme auf das vierte Quartal 2018 verschoben, nachdem er zuvor das erste Halbjahr angepeilt hatte. Uniper setzt auf steigende Strompreise. Das Kraftwerk spielt dabei eine wichtige Rolle.

Der Konzern bekräftigte am Donnerstag den Ausblick, wonach 2018 das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) zwischen 0,8 und 1,1 Milliarden Euro liegen soll. 2017 war das Ergebnis – wie von Uniper bereits mitgeteilt – um 18 Prozent auf 1,1 Milliarden geschrumpft. Die Aktionäre sollen für 2017 eine Dividende von 74 Cent erhalten nach zuletzt 55 Cent.

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