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Energiekonzern Uniper lässt über Abspaltung der russischen Stromerzeugungssparte abstimmen

Durch eine Trennung von seinem Russland-Geschäft könnte der Weg für eine Übernahme durch den finnischen Konkurrenten Fortum freigemacht werden.

Der Düsseldorfer Energieversorger gehört bereits zu 49,99 Prozent dem finnischen Konkurrenten Fortum. Quelle: Reuters

DüsseldorfDer Energiekonzern Uniper wird die Aktionäre auf der Hauptversammlung über die Vorbereitung einer Abspaltung der russischen Stromerzeugungsparte abstimmen lassen. Ein entsprechender Beschlussantrag des Investors Knight Vinke sei auf die Tagesordnung des Aktionärstreffens am 22. Mai gesetzt worden, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

Eine Abspaltung der Sparte könnte den Weg freimachen für eine Übernahme des Düsseldorfer Versorgers durch den finnischen Konkurrenten Fortum, der bereits 49,99 Prozent an Uniper hält.

Fortum ist bislang durch eine Sonderregelung in Russland die Übernahme der Mehrheit an Uniper untersagt. Sollte der Beschlussantrag auf dem Treffen keine Mehrheit erhalten, soll über einen weiteren Antrag Knight Vinkes abgestimmt werden, wonach der Uniper-Vorstand die Abspaltung von Aktivitäten der europäischen Energieerzeugung in Schweden vorbereiten soll.

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