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Energiekonzern Uniper verkauft Anteile an italienischen Flüssiggas-Terminal

Käufer der Anteile ist ein australischer Fonds. Uniper prüft die Entwicklung eines Flüssiggas-Terminals an der Nordseeküste in Wilhelmshaven.

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Das betroffene Flüssiggas-Terminal, an dem der Energiekonzern beteiligt war, liegt an der italienischen Mittelmeerküste in der Toskana. Quelle: dpa

Düsseldorf Der Energiekonzern Uniper verkauft seinen Anteil an einem Terminal für verflüssigtes Gas (LNG) in Italien. Die Beteiligung von 48,2 Prozent gehe für einen vorläufigen Preis von rund 400 Millionen Euro an den australischen Fonds First State Investments, teilte Uniper am Freitag mit. Voraussichtlich würden Uniper beim Abschluss der Transaktion, der noch die Behörden zustimmen müssen, rund 340 Millionen Euro zufließen.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte am Mittwoch berichtet, dass Uniper vor einer Einigung mit den Australiern steht. Die nun an die Australier gehende Uniper-Beteiligung betrifft das OLT Offshore LNG Toscana Terminal von dem ein weiterer großer Anteil bei der italienischen Iren liegt. Die zur Commonwealth Bank of Australia (CBA) gehörende First State Investments hatte schon länger Interesse an dem Uniper-Anteil angemeldet.

Uniper selbst prüft die Entwicklung eines LNG-Terminals in Wilhelmshaven. Flüssiggas (LNG) kann ohne Pipelines über große Entfernungen transportiert werden. Das Gas wird dabei stark heruntergekühlt und so im Volumen verkleinert, mit Schiffen transportiert und am Anlandepunkt wieder umgewandelt.

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