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Energiekonzern Uniper verkauft Mehrheit an Braunkohlekraftwerk Schkopau an EPH

Der Energiekonzern möchte seinen Anteil von 58 Prozent bis zum Herbst 2021 an eine EPH-Tochter verkaufen. Der Deal muss aber noch genehmigt werden.

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Die Anlage kann Uniper zufolge noch bis 2034 laufen. Quelle: Imago

Der Energiekonzern Uniper treibt seine Ziele zur Reduzierung der Kohleverstromung mit dem Verkauf seines Mehrheitsanteils an dem Braunkohlekraftwerk Schkopau in Sachsen-Anhalt voran. Das Paket von rund 58 Prozent übernehme der bisherige Partner Saale Energie, eine Tochter des tschechischen Energieriesen EPH, teilte Uniper am Freitag mit.

Der Deal solle zum Oktober 2021 über die Bühne gehen. Die 150 Mitarbeiter wechselten dann die Seiten. Zum Kaufpreis äußerten sich die Unternehmen nicht. Die Transaktion muss noch vom Bundeskartellamt genehmigt werden.

Die Anlage mit einer Leistung von 900 Megawatt kann dem Unternehmen zufolge nach dem Kohleausstiegsgesetz noch bis 2034 laufen. „Mit dem Verkauf unserer Beteiligung am Kraftwerk Schkopau setzen wir unsere ambitionierten Pläne zur Dekarbonisierung unseres Portfolios konsequent um“, sagte Uniper-Chef Andreas Schierenbeck.

Nach dem Eigentümerwechsel verfügt der Konzern in Europa nur noch über Steinkohlekraftwerke, nicht mehr über Braunkohlekraftwerke. Im Sommer will die ehemalige Eon-Kraftwerkstochter in Nordrhein-Westfalen das umstrittene Kohlekraftwerk Datteln 4 in Betrieb nehmen.

Bis Ende 2025 will Uniper mit Ausnahme dieser Anlage alle Kohlekraftwerke in Deutschland vom Netz nehmen. Dadurch solle der Kohlendioxid-Ausstoß des Konzerns bis 2025 nochmal um bis zu 40 Prozent gesenkt werden.

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