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Energiekonzern Vattenfall schreibt wieder schwarze Zahlen

Vattenfall ist erstmals seit Jahren zurück in der Gewinnzone. Der schwedische Energiekonzern kündigt trotzdem weitere Einsparungen an.

Der Energiekonzern hat unter anderem von Zuwächsen in der Stromerzeugung aus Atomkraft- und Wasserkraftwerken sowie aus der Windenergie profitiert. Quelle: Reuters

Düsseldorf/StockholmDer auch in Deutschland breit aufgestellte schwedische Energiekonzern Vattenfall hat erstmals seit Jahren wieder unter dem Strich schwarze Zahlen geschrieben. Nach Steuern sei das Ergebnis 2017 auf 9,6 Milliarden Schwedische Kronen (umgerechnet knapp eine Milliarde Euro) gestiegen, teilte der Versorger am Mittwoch mit. Im Vorjahr hatte der Konzern noch einen Fehlbetrag von rund zwei Milliarden Kronen eingefahren.

Vattenfall habe unter anderem von Zuwächsen in der Stromerzeugung aus Atomkraft- und Wasserkraftwerken sowie aus der Windenergie profitiert. Nach dem ersten Jahresgewinn seit fünf Jahren kündigte Vorstandschef Magnus Hall an, dass der Konzern dem schwedischen Staat als Eigentümer eine Dividende in Höhe von zwei Milliarden Kronen zahlen wolle.

„Wir können uns nicht bequem zurücklehnen“, sagte Finanzchefin Anna Borg. Es werde weitere Einsparungen geben. So sei der Konzern nach dem Verkauf des deutschen Braunkohlegeschäfts deutlich kleiner geworden. Die Strukturen müssten daran angepasst werden. Bei den Stabsfunktionen und in Servicebereichen sollen zwei Milliarden Kronen eingespart werden.

In Deutschland ist der Konzern insbesondere im Strom- und Gasvertrieb in Berlin und Hamburg stark aufgestellt. Insgesamt beliefert der Versorger hierzulande mehr als drei Millionen Menschen.

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