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Energieversorger Akw-Abschaltung belastet EDF

Im September hatte die Atomaufsicht die Abschaltung des Kraftwerk Tricastin in Südfrankreich beschlossen. Der Neustart wurde nun um Wochen verschoben. Der Konzern muss daher seine Prognose nach unten korrigieren.

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Die Aktie des französischen Versorgers sackte am Montag um zwei Prozent ein. Quelle: Reuters

Paris Die anhaltende Abschaltung des Atomkraftwerks Tricastin schmälert den Börsenwert von EDF. Die Aktie des französischen Versorgers büßte am Montag im frühen Handel um zwei Prozent ein. Der staatlich kontrollierte Konzern hatte am Freitag den Neustart des AKW Tricastin um drei Wochen bis Ende November verschoben.

Daher korrigierte EDF die Prognose für die eigene Atomstrom-Produktion in diesem Jahr erneut nach unten. Außerdem rechnet das Management nun nur noch mit einem Betriebsgewinn von 13,4 bis 14 Milliarden Euro. Bislang lag die Erwartung für 2017 bei 13,7 bis 14,3 Milliarden.

Das Kraftwerk Tricastin liegt gut 60 Kilometer nördlich der südfranzösischen Stadt Avignon. Im September hatte die Atomaufsicht die Abschaltung angeordnet. Das Unternehmen wurde aufgefordert, Schwachstellen an einem an das AKW angrenzenden Deich zu beheben.

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