Energieversorger Britische SSE verhandelt mit Innogy

Der britische Stromkonzern SSE verhandelt mit der RWE-Tochter Innogy über einen Zusammenschluss der Geschäftsaktivitäten in Großbritannien. Eine Kooperation könnte Innogys kriselndes Geschäft auf der Insel stabilisieren.

Die börsennotierte Tochtergesellschaft der RWE wurde im Jahr 2016 aus der Taufe gehoben. Quelle: dpa

DüsseldorfDer Versorger SSE verhandelt mit der deutschen Innogy über die Zukunft ihres britischen Geschäfts. Beide Unternehmen seien in „fortgeschrittenen Gesprächen über eine Zusammenführung der Vertriebsaktivitäten in Großbritannien“, teilte Innogy am Dienstag mit. Die Geschäftsaktivitäten könnten in einer börsennotierten Gesellschaft zusammengeführt werden, hieß es weiter.

Auch SSE hatte zuvor über die Gespräche berichtet, die aber noch nicht abgeschlossen seien. Für Innogy könnte eine Einigung einen Befreiungsschlag im kriselnden Großbritannien-Geschäft bedeuten. Innogy spiele strategische Optionen für die kriselnde britische Tochter Npower durch, hatte Reuters erst am Montag von Insidern erfahren. Npower kämpft seit Jahren mit Verlusten, Kundenschwund und Abrechnungsproblemen.

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