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Energieversorger Eon erzielt Fortschritte bei Innogy-Übernahme

Bei der Übernahme des Konkurrenten Innogy kommt Eon laut Konzernchef Teyssen voran. Bis zu 5000 Jobs könnten abgebaut werden.

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Der Versorger will bis Ende 2019 das Vertriebs- und Netzgeschäft der RWE-Tochter Innogy übernehmen. Quelle: dpa

Berlin Der Versorger Eon treibt die Übernahme des Konkurrenten Innogy voran. „Derzeit erledigen wir bei Eon unsere Hausaufgaben für die notwendige Prüfung der Wettbewerbsbehörden“, sagte Eon-Chef Johannes Teyssen der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ) vom Samstag. „Wir planen, die Unterlagen für das Verfahren in Kürze bei der europäischen Kartellbehörde einzureichen.“

Im Zuge der Übernahme sollen die Beschäftigten im neuen Jahr Klarheit über ihre berufliche Zukunft bekommen, kündigte Teyssen an. „Diese Entscheidungen fallen 2019, allerdings voraussichtlich nicht vor dem Sommer“, sagte der Eon-Chef. „Ich rechne auch mit ersten organisatorischen Zusammenführungen im Zuge der Innogy-Übernahme.“ Derzeit gehe es planmäßig voran.

Eon stellte jüngst klar, dass Teyssen sein Amt auch nach der geplanten Innogy-Übernahme weiterführen wird. Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley betonte im Handelsblatt-Interview: „Johannes Teyssen ist und bleibt Chef von Eon und wird das gemeinsame Unternehmen zum Erfolg führen.“

Teyssen will den Versorger mit Ablauf seines aktuellen Vertrages Ende 2021 verlassen. Er führt den Konzern seit 2010. Eon will bis Ende 2019 das Vertriebs- und Netzgeschäft der RWE-Tochter Innogy übernehmen und sich aus der Stromproduktion ganz zurückziehen. RWE wiederum soll von Innogy und Eon das Ökostromgeschäft übernehmen.

Eon rechnet damit, dass bis zu 5000 Jobs wegfallen. „Die Baustelle wird 2019 eröffnet“, sagte Teyssen im WAZ-Interview. „Es wird Überschneidungen in den Organisationen von Eon und Innogy geben, und an bestimmten Stellen gehen bei einer erfolgreichen Übernahme auch Arbeitsplätze verloren.“ Entscheidend sei, „dass wir den Umbau sozialverträglich und anständig gestalten“.

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