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Energiewende Erneuerbare Energien ziehen bei Stromerzeugung mit Kohle gleich

Erneuerbare Energien haben im letzten Jahr zwei Prozent mehr Strom erzeugt, als letztes Jahr. Damit ziehen Wind- und Solarkraft mit Kohl gleich.

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Erneuerbare Energien produzieren genauso viel Strom, wie Kohle. Quelle: dpa

Berlin Wind- oder Solarkraftanlagen haben in diesem Jahr erstmals genauso viel Strom in Deutschland produziert wie Kohlekraftwerke. Rund 35 Prozent der Elektrizität kam 2018 aus erneuerbaren Energien, wie aus vorläufigen Zahlen des Bundesverbandes der Energiewirtschaft (BDEW) hervorgeht, die der Verband am Mittwoch in Berlin präsentierte.

Das sind zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Windräder produzierten auch dank des Neubaus deutlich mehr. Der sonnige Sommer ließ die Produktion der Solaranlagen deutlich steigen. Auf der anderen Seite sorgten die erheblich gestiegenen Preise für CO2-Verschmutzungsrechte, die Kohlemeiler benötigen, für Druck auf die Kohleverstromung. Kohlekraftwerke produzierten zwei Prozent weniger und kommen nunmehr auf einen Anteil von rund 35 Prozent.

Beim Stromverbrauch haben die Erneuerbaren mittlerweile die Kohle überholt. Der überschüssige Kohlestrom wird von Deutschland aus in die Nachbarländer exportiert.

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