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Entwicklungsbank KfW vergibt Rekordsumme an Entwicklungs- und Schwellenländer

Die staatliche Bankengruppe betreut bereits 117 Entwicklungsvorhaben mit Flüchtlingsbezug. Solche Investitionen sollen fortgeführt werden.

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Mit der neuen Investitionssumme hat die KfW ihren eigenen Rekord gebrochen. Quelle: dpa

Frankfurt Die staatliche KfW-Bankengruppe hat im vergangenen Jahr die Rekordsumme von 9,7 (2016: 8,8) Milliarden Euro an Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländer vergeben. Knapp 40 Prozent aller Neuzusagen seien nach Afrika und in den Nahen Osten gegangen, teilte das Institut am Mittwoch in Frankfurt mit. Damit werde ein Beitrag zum Frieden und zur Minderung der Fluchtursachen geleistet.

Die KfW-Entwicklungsbank betreut nach eigenen Angaben derzeit 117 Vorhaben in 28 Ländern mit direktem Flüchtlingsbezug. Damit würden 11 Millionen Flüchtlinge erreicht. Die Entwicklungsbank setzte neben Bundesmitteln auch eigenes Geld in Höhe von 4,9 Milliarden Euro ein.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die weltweite Stadtentwicklung. So finanzierte die KfW beispielsweise die Metro in Lima, den Hochwasserschutz im honduranischen Tegucigalpa und die Wasserversorgung in Timbuktu.

Über die Tochter DEG wurden auch Investitionen privater Unternehmen in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro finanziert, hieß es weiter. Damit habe man an den Rekordwert aus dem Vorjahr angeknüpft. Gut die Hälfte ging an kleine und mittlere Betriebe in Entwicklungsländern. An im Ausland aktive deutsche Unternehmen flossen 436 Millionen Euro. Für das laufende Jahr soll verstärkt darauf gesetzt werden, Digitalunternehmen zu unterstützen.

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