Abhängig vom Arbeitsort Große Gehaltsunterschiede für gleichen Beruf

Wie viel man in seinem Beruf verdient, hängt einer Studie zufolge stark vom Arbeitsort ab. Die höchsten Bruttogehälter werden in München, Frankfurt/Main und Stuttgart gezahlt.

So bekommen Sie mehr Geld
Bewerbungsschreiben Quelle: Fotolia
Euro-Scheine Quelle: dpa
Frau mit Geldscheinen Quelle: dpa Picture-Alliance
Den Unternehmenserfolg berücksichtigen Quelle: Fotolia
Mit dem Mehrwert für das Unternehmen argumentierenDas Gehalt hängt auch von den eigenen Fähigkeiten und Qualifikationen ab. Je mehr man vorzuweisen hat, desto mehr kann man erwarten und verlangen. Bei der Gehaltsverhandlung sollte man herausstellen, wie man zum Unternehmenserfolg beiträgt – und sein Geld entsprechend wert ist. Man kann etwa Vertriebserfolge, Kosteneinsparungen oder Projektabschlüsse nennen, die mit einem eintreten werden. Quelle: Fotolia
Achten Sie auf Ihre Worte Quelle: Fotolia
Immer vom Jahresgehalt sprechenWichtig ist, mit wie viel man am Ende des Jahres da steht. Verhandelt man allerdings mit Monatsgehältern, kann es dabei zu Missverständnissen kommen. Denn nicht jedes Unternehmen zahlt ein 13. Gehalt. Quelle: dpa
Das geeignete Maß findenBewerber sollten sich vor einer Verhandlung eine Untergrenze überlegen, die sie auf keinen Fall unterschreiten wollen. Die Verhandlung sollte man mit einer Gehaltsvorstellung beginnen, die über dieser Grenze liegt, um genügend Verhandlungsspielraum zu haben. Allerdings sollte sie auch nicht zu groß sein, um auch noch genügend Spielraum nach oben zu lassen und auch eventuelle Zusatzleistungen zu berücksichtigen. Quelle: dpa Picture-Alliance
An die Gehaltsentwicklung denkenMan sollte beachten, dass das Einstiegsgehalt lediglich die Basis ist, mit der man in den Job startet und dass das Gehalt mit den Jahren ohnehin steigen wird. Wenn zu große Differenzen bei der Verhandlung auftreten, sollte man gemeinsam mit dem Arbeitgeber einen Plan zur weiteren Gehaltsentwicklung schmieden. Quelle: Fotolia
Keinen Streit, sondern einen Dialog führenMan sollte beim Gehaltsthema nicht die Fassung verlieren und ausfallend werden. Dies gilt ohnehin, wenn die Gehaltsfrage schon beim Vorstellungsgespräch angesprochen wird – schließlich möchte man einen guten Eindruck hinterlassen. Aber auch die letztliche Gehaltsverhandlung sollte ein gemeinsamer Dialog bleiben und nicht zum Streit ausarten. Schließlich möchte man nicht schon zu Beginn das Arbeitsklima unnötig belasten und sich Feinde machen. Quelle: Fotolia
Nichts vorweg nehmenReden ist Silber, Schweigen ist Gold – das gilt auch bei der Gehaltsverhandlung. Mit Zurückhaltung nimmt man weniger vorweg und sieht, welche Standpunkte der Gegenüber hat und welche Angebote er alle macht. Dabei sollte man sich jedoch das Gesprächsruder nicht aus der Hand nehmen lassen. Quelle: Fotolia
Frauen trauen sich oft zu wenig Quelle: Fotolia

Die niedrigsten hingegen werden in Berlin, Dresden und Leipzig gezahlt. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Samstag) unter Berufung auf eine Untersuchung des Hamburger Beratungsunternehmens Personalmarkt für die Zeitung. Wer zum Beispiel in Frankfurt im Marketing- oder Vertriebsbereich arbeitet, kommt im Schnitt auf mehr als 60.000 Euro Jahresverdienst, in Leipzig aber nur auf knapp 44.000 Euro.
Die klassischen Unterschiede zwischen Nord und Süd, Ost und West würden sich nicht auflösen. „Es tut sich nicht wirklich was“, sagte Personalmarkt-Chef Tim Böger der Zeitung. Es sei sogar festzustellen, dass im Osten der Anteil der Gehälter am Bundesdurchschnitt über alle Berufsgruppen hinweg nach einigen Jahren des Anstiegs zuletzt teilweise sogar wieder leicht gesunken sei. Untersucht wurden die Verdienste in populären Berufsfeldern in 15 großen deutschen Städten.

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Die Unterschiede können auch im Westen recht erheblich sein: So verdient etwa ein Naturwissenschaftler in Saarbrücken im Schnitt 61.564 Euro, in Düsseldorf aber 68.282 Euro. Ein Arzt kommt in München auf 95.340 Euro brutto pro Jahr, in Bremen nur auf 83.713 Euro. Vom Umzug in eine andere Stadt des Vergleichsgehalts wegen raten die Experten jedoch ab: Meist werde das Plus durch höhere Mieten und Lebenshaltungskosten aufgezehrt. „Am meisten hat man vom wenigen Geld in Cottbus“, meint Böger.

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