Arbeitslosigkeit Mehr Akademiker ohne Job als Meister

Seit 37 Jahren war die Quote arbeitsloser Akademiker so niedrig wie aktuell. Trotzdem zeigt sich, dass es mehr arbeitslose Deutsche mit Studienabschluss gibt als Meister und Techniker.

Was ein Jobverlust aus Menschen macht
Ein Mann betritt einen Raum hinter einer Tür, auf der steht
Eine Frau fasst sich an den Kopf Quelle: dpa
Krebs Quelle: dpa
Psychische Belastung bei Verlust des Arbeitsplatzes Quelle: dpa
Ein Mann im Anzug dreht dem Betrachter vor einem schwarzen Hintergrund den Rücken zu Quelle: dpa Picture-Alliance
Eine Frau steht in einem Treppenhaus in Hannover. Quelle: dpa
Jugendlicher liegt am 09.12.2014 in München (Bayern) gemütlich auf dem Fußboden und betrachtet die Video-Plattform

Die Arbeitslosenquote für Akademiker ist in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit 37 Jahren gesunken. Mit 2,3 Prozent im Durchschnitt des Jahres 2016 war sie knapp halb so hoch wie die für Arbeitslose mit einer beruflichen Ausbildung (4,2 Prozent), wie das IAB-Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag auf Grundlage eigener Berechnungen zur Arbeitslosigkeit nach Qualifikationen mitteilte.

Personen ohne Berufsabschluss sind demnach von Arbeitslosigkeit besonders betroffen: Bundesweit sei fast jeder Fünfte (19,1 Prozent) in dieser Gruppe ohne Arbeit. Die Quote sei aber um gut einen Punkt gesunken.

Am geringsten ist das Risiko der Erwerbslosigkeit für Personen mit Fachschul-, Meister- und Technikerausbildung. Für sie werden laut IAB die Arbeitslosenquoten nach deutschem Muster seit 2006 nicht mehr getrennt ausgewiesen. Ihr Erwerbslosenquote nach international vergleichbarer ILO-Definition habe 2016 bei 1,7 Prozent gelegen. Die entsprechende Vergleichszahl für Hochschulabsolventen betrug demnach 2,4 Prozent.

Wovor sich die Deutschen fürchten
neun Prozent der Deutschen fürchten sich vor Terrorismus Quelle: AP
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht mit Außenminister Sigmar Gabriel Quelle: dpa
Greift die soziale Sicherung und hilft dem Einzelnen in Notlagen, die er aus eigener Kraft nicht bewältigen kann? Darüber machen sich elf Prozent der Deutschen Sorgen. Quelle: dpa
Um die Bildung ihrer Kinder sorgen sich zwölf Prozent der Deutschen. Quelle: dpa
 Steigende Preise beziehungsweise sinkende Kaufkraft bereiten zwölf Prozent der Deutschen Sorgen. Quelle: dpa
14 Prozent machen sich Sorgen um ihre Altersvorsorge. Quelle: dpa
die Sorge um Arbeitslosigkeit liegt mit 16 Prozent auf Platz vier Quelle: AP
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