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Blick ins neue Arbeitsjahr So klappt's 2013 mit Ihrer Karriere!

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Diversity als Chance

Die besten Wege zum Erfolg
So beharrlich wie möglich: Oft sind nicht die Klügsten, Schönsten, Begabtesten die Erfolgreichsten. Talent wird überbewertet. Auch der Talentierteste scheitert, wenn er beim ersten Rückschlag aufgibt. Die wirklich Erfolgreichen sind die, die nicht aufgegeben haben. Solange das Pferd nicht wirklich tot ist, sollten Sie weiterreiten!
So einfach wie möglich: Einfach heißt aber nicht bequem. Einfache Lösungen zu finden ist im Gegenteil recht unbequem. Man muss dafür nachdenken. Für die Gehaltsverhandlung heißt das zum Beispiel, bei einem einfachen Argument zu bleiben: Ich leiste sehr viel mehr, will aber nur ein wenig mehr Geld. Das ist nur fair! Das ist gerecht! Das entspricht dem Leistungsprinzip! Völlig egal, ob es der Firma schlecht geht. Wenn ich mehr leiste, geht es der Firma automatisch besser.
So klein wie möglich:Niemand würde eine Wassermelone am Stück schlucken. Aber bei Aufgaben und Problemen versuchen wir das oft. Fragen Sie sich: Was ist der kleinstmögliche Schritt in Zielrichtung, den ich jetzt sofort angehen kann? Wie schon Einstein sagte: "Die Natur macht keine Sprünge." Also machen Sie auch keine. Machen Sie kleine Schritte.
So quer wie möglich:Machen Sie nicht das, was Sie immer machen.  Fragen Sie sich lieber: Wenn das Bewährte, Normale und Gewohnte nicht funktioniert, was wäre dann zur Abwechslung mal eine verrückte, abnormale, quer gedachte, ungewohnte Lösungsoption? Denken Sie dabei vor allem an jene Optionen, die Sie beim ersten Gedankenspiel sofort verworfen hatten. Vielleicht funktioniert es doch!
So direkt wie möglich:Wenn Sie einen Vortrag beim Chef halten sollen und nicht wissen, wie er es gerne hat, dann fragen Sie nicht ihre Kollegen. Fragen Sie den Chef selbst: "Möchten Sie Zahlen und Grafiken oder was erwarten Sie von mir?" Das erfordert Mut, aber auf die Antworten können Sie sich verlassen.
So energisch wie möglich: Für vieles fehlt uns ganz einfach der nötige Mumm. Aber Mut wächst durch Übung und nur durch Übung. Oft kommt man zum Mut auch über die Wut. Nutzen Sie ihre Wut nicht für einen cholerischen Anfall, sondern für den Impuls das zu tun, was Sie zum Erfolg führt.
So ehrlich wie möglich:Seien Sie vor allem ehrlich zu sich selbst. Ehrlich motiviert am besten. Und ehrlich funktioniert am besten. Wer ehrlich und aufrichtig zu sich selbst und seinen Wünschen steht, ist authentisch.

Viele Unternehmen haben sich der Frauenförderung verschrieben. Wie kann ich als Mann meine Karrierechancen wahren?

Tiemo Kracht: Auch in Zukunft ist bei jeder Stellenbesetzung zu erwarten, dass weibliche Fach- und Führungskräfte bevorzugt werden. Männer können ihre Karrierechancen aber dadurch wahren, dass sie sich zum einen durch diesen Trend nicht verunsichern lassen und hektisch werden. Zum anderen wird es weiterhin auf die konkrete Leistungsbilanz ankommen, die für den nächsten Entwicklungsschritt wesentlich ist.

Tiemo Kracht Quelle: Presse

Weiterbildung – sowohl fachlich wie auch sprachlich – ist nicht zu unterschätzen, um den internen wie externen Marktwert zu steigern. Drittens sollte jede Führungskraft immer einen Plan B und C bereithalten und ihre Marktanbindungen und Vernetzungen auf keinen Fall verlieren. Karrierechancen gibt es nicht nur im aktuellen Unternehmen, sondern vor allem bei einem Arbeitgeberwechsel. Viertens: Männer sollten Diversity als Chance für die Unternehmensentwicklung begreifen und sich nicht als ewiggestriger Gegner in Stellung bringen. Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit!

Ist 2013 ein gutes Jahr für ein Sabbatical – oder läutet dann das Totenglöckchen für meine Karriere?

Beruf



Peter Hadasch: Sabbaticals werden in der Praxis bislang kaum nachgefragt, obwohl es dem Ideal vieler Beschäftigten entspricht, hin und wieder die Alltagsroutine zu durchbrechen. Das wird sich auch im Jahr 2013 nicht ändern. Die Hemmnisse liegen aber weniger in der Angst, der Karriere ein jähes Ende zu bereiten, als in der mangelnden Finanzierbarkeit einer solchen Unterbrechung. Zunehmend wird das Sabbatical auch weniger zu Erholungszwecken oder zur Selbstfindung genutzt, sondern für die Pflege der Eltern verwandt. Diese soziale Verantwortung wird ein verantwortungsvoller Arbeitgeber sicherlich nicht mit dem Läuten des Totenglöckchens für die Karriere abstrafen.

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