WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Blick ins neue Arbeitsjahr So klappt's 2013 mit Ihrer Karriere!

Seite 3/4

Erfahrung geht vor

Wo Frauen ähnlich verdienen wie Männer - und wo nicht
Frauen verdienen noch immer weniger als Männer - das ist keine Überraschung. Insgesamt verdienten Frauen 2010 durchschnittlich 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Quelle: Fotolia
Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe Quelle: dpa
Führungskräfte Quelle: Fotolia
Akademische Berufe Quelle: dapd
Handwerks- und verwandte Berufe Quelle: dpa/dpaweb
Handwerks- und verwandte Berufe Quelle: dpa/dpaweb
Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei Quelle: AP

Auch die Kritik am MBA wächst – sind nach Finanz- und Wirtschaftskrise mehrere Zehntausend Euro für diesen Titel noch ein lohnenswertes Investment in die eigene Karriere?

Svenja Hofert: Insgesamt gilt: Je mehr Menschen einen MBA haben, desto weniger ist er wert. Dennoch gibt es Riesenunterschiede beim Aufwand, den Kosten und der Außenwirkung – vom Billig-MBA über mittelklassige Angebote bis hin zum Abschluss an einer Elite-Business-School. Grundsätzlich sollte der MBA zum Lebenslauf und den Ambitionen passen. In kleineren Unternehmen kann so ein Titel schon zu viel sein.

Svenja Hofert Quelle: Presse

Dort wird häufig nach Erfahrungen geguckt, nicht nach Abschlüssen. Selbstständigen, die den Titel nur als Status sehen und nicht gefragt werden, wo sie ihn gemacht haben, reicht ein Billig-MBA. Für Diplom-Kaufleute oder Absolventen eines wirtschaftswissenschaftlichen Masters halte ich einen MBA generell für unsinnig. Sinnvoll ist er für Ingenieure, die nicht promovieren wollen, oder für Geistes- und Naturwissenschaftler – aber bitte erst nach ein paar Jahren Berufserfahrung.

Habe ich mit einem Bachelor-Abschluss ausreichend akademische Basis für meine Karriere gelegt, oder soll ich unbedingt einen Master dranhängen?

Jan Müller: Der Bachelor hat sich nach einer Berg- und Talfahrt in der Wahrnehmung der Unternehmen gut etabliert. Viele Arbeitgeber bewerten relevante Fähigkeiten wie die Kompetenz, Probleme zu lösen, oder das Einarbeiten in neue Fachgebiete als gut und gehen davon aus, dass die Bachelor-Absolventen in jede Karrierestufe aufsteigen können. Dennoch sollten sich die Studenten darüber im Klaren sein, dass das Bachelor-Studium unter hohem Druck, in einem verschulten System stattfindet. Dabei bleibt zwar wenig Zeit für zusätzliche Praktika. Diese sind aber in jedem Fall nötig, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Für eine Karriere in Forschung und Wissenschaft wird weiterhin ein Master-Abschluss notwendig sein.

Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%