WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Blick ins neue Arbeitsjahr So klappt's 2013 mit Ihrer Karriere!

Seite 2/4

Neue Chancen für 50+

Deutschlands Spitzen-Universitäten 2012
RWTH AachenAachen liegt in allen technischen Disziplinen vorne. Das ist auch der Anspruch der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH), die als eine der wenigen deutschen Elite-Unis gilt. Mit ihrem Zukunftskonzept „RWTH 2020“ hat sie sich zum Ziel gesetzt, bis zum Ende des Jahrzehnts eine der weltweit besten „integrierten interdisziplinären technischen Hochschulen“ zu werden. Diese Anstrengungen fördert die Bundesregierung mit ihrer Exzellenz-Initiative. Exzellenz bescheinigt die WirtschaftsWoche der RWTH auch in ihrem Uni-Ranking: Sie belegt den ersten Platz in Naturwissenshaften, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau. Bei Informatik steht Aachen auf dem zweiten Platz Quelle: dapd
Uni MannheimJunge Universität, alter Sitz. Erst 1967 wurde die Mannheimer Handelshochschule zur Universität erhoben. Die im Mannheimer Barockschloss heimische Hochschule gehört damit zu den jüngeren deutschen Unis. Aufgrund ihrer wirtschaftswissenschaftlichen Ursprünge, zeigt sich in diesem Bereich auch die Kompetenz der Uni. Im Hochschul-Ranking der WirtschaftsWoche belegt sie in den Fächern VWL und BWL jeweils den ersten Platz. Außerdem ist sie in den Top 10 jeweils in Wirtschaftsinformatik (3), Informatik (8) und Jura (8). Quelle: Bert Bostelmann für WirtschaftsWoche
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)Die Uni Karlsruhe war die Informatik-Pionierin unter den deutschen Hochschulen. 1969 etablierte sie als erste deutsche Hochschule einen Informatik-Diplomstudiengang, drei Jahre später entstand in Karlsruhe die erste deutsche Fakultät für Informatik. Nachdem, sie sich 2005 den Zusatz „Forschungsuniversität“ gab fusionierte sie 2009 mit dem Kernforschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Informatik-Pionierarbeit hat sich gelohnt: Das KIT belegt in dem Fach den ersten Platz im WirtschaftsWoche-Ranking. Bei Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen kommt das KIT auf den zweiten Platz, bei Naturwissenschaften auf den dritten. Quelle: dpa
Technische Uni München (TUM)Die Bundesregierung zeichnete die Technische Uni München (TUM) gleich doppelt aus: Einerseits gehörte sie 2007 zu den ersten drei geförderten Hochschulen ihrer Exzellenz-Initiative, andererseits ernannte sie der Bund als Teil seiner Existenzgründer-Initiative „Exist“ zur Gründerhochschule. Denn an der TUM soll nicht nur geforscht, sondern damit auch Geld verdient werden. Dafür hat sie mit der UnternehmerTUM GmbH etwa eine eigene Unternehmensberatung für ihre Studenten gegründet, die auch über einen Förder-Fonds verfügt. Im Fach Wirtschaftsinformatik verleiht die WirtschaftsWoche der TUM den ersten Platz unter der deutschen Hochschulen, bei Naturwissenschaften gibt es den zweiten Platz, bei Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsinformatik den dritten Platz, sowie bei BWL den zehnten Platz. Quelle: Technische Universität München, Albert Scharger
Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)Konrad Adenauer, Theodor Heuss und Gustav Heinemann studierten hier schon: Die 1472 gegründete Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zählt zu den renommiertesten Universitäten Deutschlands. Im internationalen Times-Higher-Education-Ranking wurde sie 2011 als beste deutsche Universität ausgezeichnet, beim Ranking der Shanghaier Jiao-Tong-Universität landet sie in Deutschland auf dem zweiten Platz nach der TU München. Bei der WirstchaftsWoche belegt sie den ersten Platz im Fach Jura, sowie den dritten Platz bei BWL und VWL, sowie den vierten bei Naturwissenschaften. Quelle: Creaitve Commons: CC BY-SA 3.0
Uni KölnDicht hinter Mannheim, liegt in den Wirtschaftswissenschaften die Uni Köln. Bei VWL und BWL belegt sie im WirtschaftsWoche-Ranking den zweiten Platz, bei Jura Platz 3 und bei Wirtschaftsinformatik Platz 5. Genau wie in Mannheim, geht auch die Kölner Uni auf eine Handelshochschule zurück. Gegründet im Jahr 1901, wurde sie 1919 zur Universität umgewandelt. Ihre Vorgänger-Uni wurde 1388 als vierte Universität im deutsch-römischen Kaiserreich gegründet. 1798 wurde sie unter napoleonischer Besetzung geschlossen. Die heutige Universität zu Köln wird ebenfalls von der Exzellenz-Initiative der Bundesregierung gefördert. Quelle: dpa/dpaweb
Technische Uni DarmstadtHoheitlich ist der Sitz des Technischen Uni Darmstadt. Wie in Mannheim, beherbergt auch in Darmstadt ein Residenzschloss die Hochschule. Ihr universitärer Status ist allerdings ganze 30 Jahre jünger als der Mannheimer. Seit 1877 ist sie eine Technische Hochschule, zur Universität wurde sie erst 1997. Getreu ihrem Namen liegen ihre Stärken im technischen Bereich: Beim Wirtschaftsingenieurwesen landet sie im WirtschaftsWoche-Ranking auf dem dritten Platz, bei Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau kommt sie auf den vierten, bei Naturwissenschaften auf Rang 5. Quelle: Bert Bostelmann für WirtschaftsWoche

Alle reden über den demografischen Wandel – gibt es jenseits der 50 wirklich noch realistische Chancen auf neue Orientierung im Job?

Michael Ensser Quelle: Presse

Peter Hadasch: Das kommt ganz darauf an: Will ein 50-jähriger Ingenieur, der seit 20 Jahren bei einem Autobauer in der Entwicklung arbeitet, auf einmal als Einkäufer bei einem Pharmakonzern anfangen, wird das wohl kaum klappen. Baut die Neuorientierung aber auf fachlichen und sozialen Erfahrungen des Mitarbeiters auf, sehe ich kein Problem. Im Gegenteil: Unternehmen schätzen die Fähigkeiten der älteren Generation. Gemessen an der größeren Fluktuation, die jüngere Mitarbeiter in der beruflichen Findungsphase bewirken, bringen erfahrene Kollegen Ruhe und viel Engagement in eine Organisation.

Brauche ich als Arbeitnehmer mit langjähriger Berufserfahrung Profile bei sozialen Netzwerken wie Xing oder LinkedIn?

Svenja Hofert: Ja, die brauchen Sie, denn den einen Job bis zur Rente gibt es nicht mehr. Ich sehe viele Menschen, die mit Ende 40 ihre Stelle verlieren und merken, dass sie schlechte Karten haben, weil sie den digitalen Zug verpasst haben. Ich bin davon überzeugt, dass die sozialen Netzwerke in gewisser Weise die Bewerbungsfunktion ersetzen werden. Das merke ich in meiner Tätigkeit als Karriereberaterin. Immer mehr meiner Kunden werden direkt von Xing oder LinkedIn weg engagiert – gerade die Erfahrenen. Ohne soziale Netzwerke geht es in Bereichen wie Marketing, IT, Personal und Vertrieb kaum noch. Wer sich engagieren will, muss sich aber darüber klar sein, dass er dafür Zeit investieren muss. Netzwerke bauen sich nicht in einer Woche auf. Sie sind eine Daueraufgabe.

Peter Hadasch Quelle: Presse

Der Ruf der Promotion hat in den vergangenen Jahren durch Skandale um gefälschte Doktorarbeiten stark gelitten. Lohnt sich das jahrelange Ackern für einen Doktortitel überhaupt noch, um seine Karrierechancen zu verbessern?

Michael Ensser: Als Karrieremotor hat der Doktortitel ausgedient. In einer Zeit, die immer dynamischer und schneller wird, sind Führungskräfte gefragt, die verschiedene Welten zusammenführen und Menschen verschiedener Hintergründe und Kulturen begeistern können. Agilität, Vernetzung und Kreativität sind entscheidend. Die Promotion hingegen dient meist der Vertiefung und Weiterentwicklung hoch spezialisierten Wissens. Natürlich erfordern Spitzenfunktionen beispielsweise in der Wissenschaft einen akademischen Titel. Doch auch hier kann Führung nicht gelingen, wenn entscheidende Kompetenzen fehlen. Die persönliche Lust zu promovieren sollte man sich freilich nicht nehmen lassen, sie aber nur kurz ausleben.

Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%