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Business-KlassikerDiese Kleidungsstücke sind im Job unverzichtbar

Nie wieder wertvolle Zeit vor dem Kleiderschrank verschwenden: Mode-Experte und Buchautor Bernhard Roetzel gibt Tipps für das perfekte Büro-Outfit. Mit diesen Klassikern sind Sie im Job immer gut angezogen.Lin Freitag 12.01.2015 - 13:11 Uhr

Mode im Büro sollte schlicht und stilvoll sein: Nicht aufreizend, aber auch nicht langweilig.

Foto: Getty Images

Der Anzug

Egal ob dick oder dünn, groß oder klein, blond oder braun, Mann oder Frau: Ein guter Anzug steht jedem. „Er ist das weltweit akzeptierte Standardoutfit“, sagt Mode-Experte und Buchautor Bernhard Roetzel. Doch wie sieht er genau aus, der perfekte Zweiteiler? Schwarz, Blau oder grau? Das Sakko ein- oder zweireihig geknöpft? Roetzel rät Männern zu einem dunkelblauen Modell.

Ob Ein- oder Zweireiher, hängt ab von Figur und Stil, genau wie die Frage: Weste - Ja oder nein?

Doch das Wichtigste ist unabhängig von Figur und Stil: Der Anzug muss immer perfekt sitzen. Das weiß auch Ebbo Tücking, Geschäftsführer der Maßschneider-Kette Cove & Co: „Die Jacke sollte tailliert sein, das Hosenbein auch am Oberschenkel körpernah anliegen“, sagt Tücking. „Das Sakko trägt man übrigens heute kürzer als früher, es muss nicht mehr den Hintern komplett bedecken“.

Darauf sollten Sie beim Anzug achten
Hände weg von Synthetik: Polyester, Polyacryl und Co. bringen den Träger nur ins Schwitzen. „Gentleman“-Autor Bernhard Roetzel rät zu 100 Prozent Naturfasern, im Idealfall Schurwolle. Diese ist im Gegensatz zu einfacher Wolle frisch geschoren und zeichnet sich daher durch besonders feine Fasern aus. Stoffe aus Schurwolle sind elastisch, glatt und fallen besser. In vielen Fällen können Anzugkäufer die Stoffqualität auch dadurch ausmachen, indem sie einmal zupacken und schauen, wie stark der Stoff knittert. Das ist aber nicht immer ein Qualitätshinweis: Leinen knittert beispielsweise immer.
Billiganzüge haben meist ein synthetisches Futter aus Kunstfasern. Bessere Anzüge sind mit Viskose gefüttert. Das ist zwar auch synthetisch, wird aber aus Holz hergestellt und weist somit gleiche Eigenschaften auf, wie Baumwolle. Im besten Fall ist das Futter jedoch aus Seide.
Je billiger der Anzug, desto weniger Stiche weisen die Nähte auf. Wichtig ist vor allem, dass sie ordentlich und gerade verlaufen. Wer dafür keinen Blick hat, kann einfach den ausgewählten Anzug mit einem teuren High-Ende-Modell vergleichen. Wichtig ist hierbei auch die Hose auf links zu drehen und die inneren Nähte zu begutachten.
Billiganzüge verzichten gerne auf einen ordentlich verarbeiteten Saum. Dadurch fransen die Stoffränder schnell aus.
An Knöpfen lässt sich die Qualität eines Anzugs kaum ausmachen. Diese sind in so gut wie allen Preisklassen aus Kunststoff. Lediglich am oberen Ende haben Anzüge Knöpfe aus Büffelhorn, Steinnuss oder Perlmutt. „Das sind aber eher traditionelle Qualitätsmerkmale“, sagt Stilexperte Bernhard Roetzel.


Außerdem sollte der Abzug unbedingt genäht und nicht geklebt sein. Dafür ist es ratsam, auch ein bisschen mehr auszugeben. „Um die 800 Euro sollte man schon investieren“, sagt Tücking.
Auch für die Frau ist ein Anzug oder ein Kostüm ein Muss im Kleiderschrank. Modeexperte Roetzel rät zu einem dunklen Modell in Marine oder Schwarz.

Das Hemd

Unter dem Anzug unablässig: Ein hellblaues Hemd mit Knopfmanschetten. „Der Standard im Businessalltag“, sagt Modeexperte Roetzel.

Beim Stoff unbedingt auf bügelfreie Ware verzichten. Stattdessen lieber zu einem Modell aus Oxford oder Pinpoint greifen. „Diese Stoffe sind unempfindlich und stilvoller als bügelfreie Ware“, sagt Roetzel. Außerdem sollte das Hemd keine Brusttasche haben. Männer, die Zigaretten oder Stifte mit sich rumtragen, sind Ebbo Tücking ein Graus.

Das Revers

Schmale Revers sind gerade angesagt. Das wirkt jung und dynamisch, die klassischere, elegantere Variante ist etwas breiter. Stil-Experte Bernhard Roetzel empfiehlt, nicht mit der Mode zugehen: "Wer sich wirklich gut kleiden will, wählt die Reversbreite passend zur eigenen Statur", sagt Roetzel. "Eine schmale Brust wirkt durch schmalere Revers breiter, eine breite Brust wirkt durch breite Revers schmaler."

Foto: Fotolia

Die Schulterpartie

Die Schulternaht sollte nicht über die Schulter selbst hinausragen. Das führt zu länglichen Falten am Rücken und zu Hängeschultern.

Foto: dpa Picture-Alliance

Die Sakkolänge

Das Sakko muss das Gesäß komplett bedecken. Der Autor von "Der Gentleman. das Handbuch der klassischen Herrenmode", Bernhard Roetzel, kennt eine Ausnahme: "Kleinere Herren dürfen die Jacke etwas zu kurz tragen, das streckt."

Foto: AP

Die Ärmellänge

Die Hemdmanschette sollte ein bis eineinhalb Zentimeter aus dem Ärmel herausschauen.

Foto: Fotolia

Die Hosenlänge

Der Absatz des Schuhs muss frei sein. Die Hose sollte ein bis eineinhalb Zentimeter über der Absatzoberkante enden.

Foto: AP

Die Schuhe

Schwarze Schuhe passen zu schwarzen, anthrazitfarbenen, grauen und blauen Anzügen. Braune Schuhe lassen sich mit brauen, grauen und blauen Anzügen kombinieren. Außer dem Anzugstoff zählt jedoch auch der Gürtel: „Schuh und Gürtel sollen zusammenpassen, man muss aber nicht die identische Farbe anstreben“, sagt Modefachmann Bernhard Roetzel. Sein Tipp: „Ein schönes Detail kann es sein, wenn man zu Raulederschuhen einen Rauledergürtel trägt. Das ist aber kein Muss."

Foto: Fotolia

Der Gürtel

Beim geschlossenen Gürtel sollten zwei bis drei freie Löcher am Ende sichtbar sein. Wenn nur ein kurzes Ende herausragt, bezeichnet das Bernhard Roetzel als einen "kümmerlichen Eindruck und man wirkt auch dick."

Foto: Fotolia

Die Krawatte

"Das Hemd ist nur der Hintergrund für die Krawatte, die Krawatte ist der Hauptdarsteller", sagt Bernhard Roetzel. Die Umgebung - also Hemd und Anzug - müsse zu diesem Hauptdarsteller passen. Von der Farbe her, sei dies meist weniger das Problem: "Businesshemden sind meistens blaugrundig oder weiß, dazu passen fast alle Krawattenfarben." Wichtiger sei es, die Muster von Krawatte und Hemd aufeinander abzustimmen. "Die Muster müssen sich in Größe und Laufrichtung unterscheiden."

Foto: dpa

Das Einstecktuch

Auch wenn viele Männer auf Einstecktücher verzichten, gehören sie für Modeexperte Berhard Roetzel einfach zum Anzug dazu: "Auch und vor allem, wenn man dazu keine Krawatte trägt." Sein Argument: "Die Outfits wirken sonst trist und unvollständig." Krawatte und Tuch sollten zwar farblich aufeinander abgestimmt, aber nie aus dem gleichen Stoff sein. "Zum Businessanzug passt immer das weiße Leineneinstecktuch", sagt Roetzel.

Foto: Fotolia

Die Weste

Eine Weste passt zu jedem Anlass. Dabei sollten Anzugträger zu einer Weste aus dem gleichen Stoff des übrigen Anzugs greifen. Wichtig ist, dass die Hose nicht zu tief sitzt. „Weste und Hose müssen zusammenpassen, das Hemd darf dazwischen nicht hervorschauen“, rät Roetzel. „Bei Hosen, die sehr niedrig sitzen, ist das nicht leicht zu erfüllen, die Weste wird sonst zu lang und sieht aus wie eine Schürze. Deshalb zu niedrig sitzenden Hosen eher keine Weste tragen.“

Foto: AP

Das gleiche gilt für den Klassiker schlechthin: Das weiße Hemd. Auch davon sollte jeder Mann mindestens ein Exemplar im Schrank haben. Egal ob hellblau oder weißes Hemd: Bei beiden Modellen ist es wichtig, dass die Ärmel lang genug sind. Das bedeutet, der Stoff sollte exakt 1,5 Zentimeter unter dem Jackenärmel hervorschauen.

„Bei besonderen Anlässen oder für das abendliche Business-Dinner ist das weiße Hemd mit Klappmanschetten Pflicht“, sagt Roetzel. „Natürlich kombiniert mit geschmackvollen Manschettenknöpfen“.

Auch für die Frau gilt: Eine weiße Bluse gehört in jeden Kleiderschrank. Sie lässt den Teint strahlen und wirkt immer seriös und frisch. Statt dem hellblauen Hemd empfiehlt Roetzel für Frauen eine gestreifte Bluse. „Dezente Streifen auf weißem Fond - die Uniform der Dame“, sagt Roetzel.

Stufe 1: Baseline Casual für Männer

Die Zeiten, in denen Anzug tragen Pflicht war, sind lange vorbei. Viele Unternehmen setzen jetzt auf den „Baseline Casual“-Look. Also: Hübsche T-Shirts oder Polohemden, dunkle Jeans ohne Waschungen und geschmackvolle, nicht zu sportliche Sneaker.

Aber Achtung: Folgen Sie immer der +1/-1 Regel. Sie können immer eine Stufe schicker gekleidet ins Büro kommen und am „Casual Friday“ oder zu anderen entspannteren Events auch mal eine Stufe weniger schick. Kleiden Sie sich dagegen gleich zwei Stufen schicker, wirkt das nur overdressed und überheblich.

Foto: WirtschaftsWoche

Stufe 2: Mainstream casual für Männer

Als Mann tragen Sie auf dieser Stufe am besten Shirts und Pullover in verschiedenen Farben. Gerne darf es auch kariert oder gestreift sein, Hauptsache, Sie treffen die richtige Mischung zwischen schick und locker. Auch die Kombination aus Hemd und einem lockeren Sakko bietet sich an. Untenrum machen Sie mit einer schicken Chino oder Leinenhose alles richtig. Dazu die passenden eleganten Schuhe, idealerweise aus hellem Leder, fertig ist ihr "Mainstream casual"-Look.

Foto: WirtschaftsWoche

Business Casual

Hier bleibt die Jeans im Kleiderschrank, dafür darf die Krawatte raus – bei Bedarf. Grundsätzlich ist ein Anzug mit Hemd und darüber eventuell ein feiner Strickpulli absolut ausreichend.

Foto: dpa

Stufe 2: Mainstream casual für Männer

Als Mann tragen Sie auf dieser Stufe am besten Shirts und Pullover in verschiedenen Farben. Gerne darf es auch kariert oder gestreift sein, Hauptsache, Sie treffen die richtigen Mischung zwischen schick und locker. Auch die Kombination aus Hemd und einem lockeren Sakko bietet sich an. Untenrum machen Sie mit einer schicken Chino oder Leinenhose alles richtig. Dazu die passenden eleganten Schuhe, idealerweise aus hellem Leder, fertig ist ihr "Mainstream casual"-Look.

Foto: WirtschaftsWoche

Stufe 5: Boardroom attire für Männer

Schick, adrett und schwarz-weiß - diese drei Schlagworte sollten bei diesem Outfit im Vordergrund stehen. Als Mann kommen Sie um einen schwarzen oder dunkelgrauen Anzug nun nicht mehr herum. Auch die Qualität spielt jetzt eine große Rolle. Weißes Hemd und unifarbene Krawatte machen das Outfit komplett.

Foto: WirtschaftsWoche

Black Tie / Cravate Noire

Damit ist keine schwarze Krawatte, sondern eine schwarze Fliege gemeint – die zum Smoking getragen wird.

Foto: REUTERS

White Tie / Cravate Blanche

Hier tragen Männer Frack mit weißer Fliege.  Dies ist bei besonders festlichen Anlässen wie dem Wiener Opernball angesagt.

Und was ist mit den Damen? >>Das bedeuten Dresscodes für Frauen

Foto: dpa

Die Business-Casual-Kombination

„Die wenigsten Männer beherrschen die Kunst, lässig aber trotzdem souverän aufzutreten“, sagt Stil-Experte Roetzel. Er empfiehlt deutschen Managern, einen Blick nach Italien zu werfen. Dort tragen Männer oft eine Kombination aus dunkelblauem Sakko und grauer Tuchhose als Business-Casual. Für Frauen bietet sich ein Blazer mit einem Bleistiftrock und Bluse an. Wer auf Hosen besteht, sollte ein gut geschneidertes Modell wählen, das richtig sitzt.

Der Mantel

Gerade in Deutschland stehen bei der Wahl des richtigen Mantels praktische Argumente oft vor den optischen. Für den Modeexperten ein absolutes No-Go. „Outdoorjacken oder Anoraks wirken kindisch und unprofessionell“, sagt Bernhard Roetzel.

Stattdessen sollten Damen und Herren in einen hellen Gabardine-Mantel mit einknöpfbarem Wollfutter für kalte Tage, zum Beispiel als Slipon mit Raglanschulter oder in einen Trenchcoat investieren. Dieses Modell passt immer und ist vor allem zeitlos. Für den Schnitt gilt auch hier: Der Mantel soll eher körpernah geschnitten sein.

Baseline Casual

Wenn Baseline Casual gefragt ist, machen Frauen mit adretten T-Shirts und Blusen alles richtig. Dazu kann eine saubere dunkle Jeans getragen werden und elegante Schuhe, wahlweise auch mit einem kleinen Absatz. Wichtig ist dabei, dass die Blusen nicht zu körperbetont sind. Auch schulterfreie oder trägerlose T-Shirts sollten vermieden werden.

Foto: WirtschaftsWoche

Casual

Wenn auf der Einladung zu einem Essen, einer Veranstaltung oder einem Geschäftstermin der Dresscode "casual" verlangt wird, können Frauen frei kombinieren. Tragen Sie, was Sie auch in Ihrer Freizeit anziehen würden. Allerdings sollten Sie sich nicht so anziehen, als würden sie gleich ins Fitnessstudio gehen, sondern eher passend für einen Einkaufsbummel in der Stadt.

Foto: WirtschaftsWoche

Smart Casual

Im Gegensatz zum Casual-Look sollten Frauen bei Smart Casual explizit darauf achten, einen Freizeit-Look zu wählen, der zurückhaltender und etwas eleganter ist. Prima ist eine zweiteilige Kombination aus Rock und Bluse oder Hose und Bluse. Statt der Bluse geht auch ein einfarbiges T-Shirt.

Foto: Fotolia

Business Casual

Wenn auf der Einladung von Business Casual die Rede ist, greifen Frauen am besten zum dunklen Kostüm, einem Hosenanzug oder einem Etui-Kleid. Der Rocksaum sollte das die Knie umspielen. Ein Minirock ist bei Business Casual genauso unangebracht, wie ein bodenlanger Rock. Jeans sind übrigens auch tabu: Wer keinen Hosenanzug besitzt und Röcke nicht mag, trägt eine dunkle Bundfaltenhose. Dieser Dresscode ist meistens bei Geschäftsessen oder Geschäftsreisen gefragt und hat eine repräsentative Funktion.

Foto: Fotolia

Business Attire

Business Attire, Day Informal oder Tenue de Ville bedeutet, dass Sie Geschäftskleidung tragen sollten, obwohl Sie sich nicht im Büro befinden. Gefordert wird dieser Dresscode häufig bei Geschäftsreisen, bei Treffen mit Geschäftspartnern oder bei Business-Veranstaltungen im Allgemeinen.

Frauen tragen also ein klassisches Kostüm oder einen Hosenanzug in Dunkelblau, Dunkelgrau, Anthrazit oder Schwarz. Dazu passt eine Bluse mit langen Ärmeln in Weiß, Hellblau oder Rosa. Alternativ geht auch ein förmliches Kleid, dessen Saum aber das Knie bedecken muss.

Foto: Fotolia

Black Tie / Cravate Noire

Bei Männern ist die Ansage klar: Eine schwarze Fliege zu Smoking und weißem Hemd. Frauen greifen bei dieser Kleiderordnung zum Abendkleid.

Foto: AP

White Tie / Cravate Blanche

Männer tragen Frack mit weißer Fliege, Frauen sollen pompöse Abendkleider tragen.

Und was ist mit den Herren? >>Das bedeuten Dresscodes für Männer

Foto: dpa

Die Schuhe

„Der Schuh ist generell sehr wichtig. Er sollte immer rahmengenäht sein und einen klassischen Schnitt haben, für Männer etwa einen Monk, Cap Toe oder Half Brogue“, sagt Cove & Co-Chef Tücking. Für Roetzel ist der schwarze, rahmengenähte Oxford-Schuh das Muss in jedem Kleiderschrank. „Dieser Schuh ist unverzichtbar zum dunklen Businessanzug“, sagt er.

Idealerweise besitzt jeder Mann gleich drei bis fünf Paar gute Schuhe. Natürlich immer auf Hochglanz poliert. Und dazu auch gleich ein Paar Gummigaloschen zum Schutz.

Jede Frau hingegen sollte ein Paar schlichte, schwarze Pumps mit mittelhohem Absatz besitzen. „Am besten im Stil des Modell „Vara“ von Salvatore Ferragamo - das Original tut es natürlich auch“, empfiehlt Roetzel. Denn ein bisschen Dekor bei Business-Pumps schadet nicht, genauso wenig wie Qualität. Völlig fehl am Platz sind hingegen Bequemschuhe oder zu hohe Absätze im Job.

Die Accessoires

Für Frauen und Männer im Berufsleben unverzichtbar: Eine hochwertige Aktentasche aus Leder. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass das Modell schlicht ist und keine auffälligen Verzierungen oder markante Logos aufweist. Dann kauft man ein Stück für die Ewigkeit. Absolut Tabu sind Rucksäcke oder billige Laptoptaschen – auch wenn Deutsche-Bank-Co-Chef Anshu Jain immer einen Rucksack bei sich zu tragen pflegt.

Frauen und Männer gleichermaßen sollten zusätzlich in eine schlichte Armbanduhr investieren. „Eine Schweizer Automatikuhr gilt weltweit als Teil der Businessuniform“, erklärt Roetzel. Ob Stahl, Gold oder Bicolor – das ist dem persönlichen Geschmack überlassen. Brillanten hält der Stil-Experte für übertrieben, klobige Fliegerchronographen oder Taucheruhren ebenfalls.

Das hat sich in den letzten Jahren geändert. War früher die goldene Rolex das ultimative Statussymbol im Job, setzen Männer und Frauen heute eher auf Understatement und kaufen in kleineren Manufakturen.

Männer sollten zudem unbedingt eine dunkelblaue Krawatte, beispielsweise aus Seidengrenadine, besitzen. Der dunkelblaue Binder, zum Four-in-hand-Knoten geschlungen, ist der beste Begleiter des dunklen Anzugs. Das passt immer und überall.

Frauen sollten hingegen in ein Seidentuch mit handrollierter Kante investieren. Zum Beispiel in einen Klassiker des Nobelherstellers Hermès. Je nach Statur als großes Carré oder - bei zierlichen Frauen - als Pochette Gavroche. Graphische Muster sind Motiven vorzuziehen.

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