WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen
Dammanns Jobtalk

Einzelkämpfer ade

Seite 3/4

Die Balance zwischen Privatsphäre und Teamwork muss gewahrt bleiben

Die Gewinner im Arbeitgeberranking
BMW-Mitarbeiter unterschreiben auf einem neuen BMW Quelle: dpa
Die Präsentation eines neuen Audi Quelle: dpa
Ein Porsche Quelle: AP
Eine Maschine der Lufthansa Quelle: AP
Siemens-Mitarbeiter Quelle: AP
Ein Raum im Hauptsitz von Google Frankreich Quelle: Reuters
Das Bosch-Schild am Eingang eines Firmensitzes. Quelle: Reuters

Die richtige Balance für ein intelligentes Wechselspiel von konzentriertem Arbeiten und Teamwork zu finden, ist eine Herausforderung, deren Bewältigung mit dem Siegeszug  neuer Kommunikationsmedien nicht gerade leichter geworden ist. Kein Unternehmen kann es sich leisten, alle Mitarbeiterwünsche an den eigenen Arbeitsplatz zu erfüllen und gleichzeitig genügend Büroflächen für Teamarbeit zu schaffen.

Häufig wird aber genau dort gespart, wo spontaner Gedankenaustausch besonders gut funktioniert: etwa an gemütlichen Nischen zum gemeinsamen Chillen oder Kommunikationszonen, die auch private Gespräche zulassen. Diese Möglichkeiten sind wichtig, denn Innovationen finden nicht am Schreibtisch zwischen 08.00 und 17.00 Uhr statt. Wer andererseits aber in einem Großraumbüro sitzt, in dem nirgendwo mehr Ruhe zu finden ist und sich eher wie auf dem Präsentierteller fühlt, läuft stärker Gefahr, innerlich auszubrennen.

Unilever: Arbeiten mit Blick auf die Elbe

Dass es keineswegs unmöglich ist, eine balancierte Mischung an modernen Räumlichkeiten zur Zusammenarbeit mit Stätten der Entschleunigung zu schaffen,  zeigt die neue Zentrale des Konsumgüterherstellers Unilever in der Hamburger Hafencity. 2009 zogen 1200 Mitarbeiter in das vom Stuttgarter Architekturbüro Behnisch und Partner entworfene und seither vielfach preisgekrönte Unilever-Haus direkt am Elbufer ein.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Von allen Seiten lässt sich in das helle, lichtdurchflutete Gebäude, dessen Dachkonstruktion an ein Segel erinnert, hineinschauen. Fast alle Räume sind verglast. Die Botschaft dahinter: Unilever ist offen, ehrlich und transparent. Im Inneren: ein lichtdurchflutetes, siebenstöckiges Atrium, das den Kontakt mit den Konsumenten wie selbstverständlich ermöglicht und Brücken baut zwischen den einzelnen Abteilungen.

    So sind alle auch sichtbar miteinander verbunden. Das Ziel: Für Besucher und Mitarbeiter des Unilever-Hauses ergeben sich ständig wechselnde Aussichten wie auch eine Vielzahl unterschiedlicher Begegnungs- und Arbeitssituationen. Von den Brüstungen aus können Mitarbeiter auf sogenannten Lümmelbrettern in den Innenhof blicken, dabei einen Kaffee trinken oder am Laptop arbeiten.

    Auch stehen offene Arbeitsplätze mit Blick auf die Elbe zur Wahl. Aber es gibt auch Rückzugsmöglichkeiten: Räume, die optisch und schallgeschützt vertrauliche Gespräche und persönliche Telefonate ermöglichen.

    Inhalt
    Artikel auf einer Seite lesen
    © Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%