Druck im Job So machen Sie Stress zum Produktivitätskick

Anti-Stress-Tee, Stressball oder Goodbye-Stress-Pflegebad: Belastungsbekämpfung ist in. Dabei ist Stress nicht per se schlecht, er erhöht Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit. So legen Sie den Stressschalter um.

Stress ist vor allem eines: Einstellungssache. Quelle: dpa

Am Arbeitsplatz, in der Familie und sogar in der Freizeit - Stress ist allgegenwärtig. Und hat einen ziemlich schlechten Ruf. Dabei ist Stress gar nicht unser größter Feind. Denn Stress ist grundsätzlich gut. Bei Stress schüttet der Körper Botenstoffe aus, die Energiereserven des Körpers freisetzen und uns auf eine bevorstehende Flucht oder Auseinandersetzung vorbereiten. Erfolgt kein Abbau dieser Botenstoffe, wirkt sich Stress negativ auf unser Befinden aus und wird zum Disstress.

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Eustress, die positive Stressvariante hingegen, erhöht die Aufmerksamkeit und lässt uns Höchstleistungen vollbringen. Der Körper kann die physischen Reaktionen auf Stress allerdings nicht selbst unterscheiden. Die Unterscheidung findet in der Wahrnehmung der jeweiligen Person statt. Ein und derselbe Stressfaktor kann somit sowohl Disstress als auch Eustress hervorrufen.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass sich negativer Stress in positiven umwandeln lässt. Da der Arbeitsplatz der Ort ist, an dem Stress am häufigsten vorkommt, sollten Sie hier damit anfangen. Auf Dauer sind Sorgen um Kundenzufriedenheit, Umstrukturierung oder Verkaufszahlen nämlich weder gut für die Gesundheit noch für das Geschäft.

Bedenken Sie: Egal, welchen Situationen Sie ausgesetzt sind, es gibt immer eine zweite Seite der Medaille. Stress ist keine unveränderbare Konstante, sondern hängt in erster Linie von der persönlichen Wahrnehmung ab. Schaffen Sie sich die richtigen Strategien, formen Sie ihr Umfeld und verändern Sie ihre Wahrnehmung. So erreichen Sie Ihre Bestleistung.

So wandeln Sie Distress in Eustress um

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