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Fehlende Sozialkompetenz Mathe-Talent macht noch keine Top-Verdiener

Matheprofis sind begehrt auf dem Jobmarkt. Rechentalent allein sorgt jedoch noch nicht für ein Top-Gehalt. Eine Studie zeigt: Nur, wer auch gut mit Menschen umgehen kann, verdient überdurchschnittlich.

Mathe Quelle: Fotolia

Wer gut in Mathe ist, hat ausgesorgt – so zumindest die weitläufige Meinung: 51,1 Prozent der Mathematiker geben sich bei der künftigen Arbeitsmarktentwicklung optimistisch. Einer Umfrage der Uni Bamberg zufolge zeigen sich die Rechenkünstler damit zuversichtlicher als Physiker, BWLer oder Juristen. Mathetalent allein macht aber noch keine Top-Verdiener. Sie müssen auch gut mit Menschen können, besagt eine aktuelle Studie der Universität von Kalifornien in Santa Barbara.

Menschen mit Talent in Mathematik und gleichzeitig im Umgang mit Menschen verdienen demnach über eine Zeit von 20 Jahren mehr als Menschen, die nur eine der beiden Fähigkeiten an den Tag legen. Am wenigsten verdienen Menschen, denen beide Kompetenzen fehlen. Ein weiteres Ergebnis: Das Einkommensplus, das Menschen aus diesen beiden Talenten ziehen, ist heute größer als noch vor 30 Jahren.

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Für diese Resultate haben die Studienautoren die Gehaltsentwicklung männlicher, weißer High-School-Absolventen der Abschlussjahrgänge 1972 und 1992 verglichen. Zusätzlich wurden die Mathe-Testergebnisse und ihr außerschulisches Engagement beispielsweise in Sportmannschaften berücksichtigt, um die Mathe- und Sozialkompetenz der Studienteilnehmer zu erfassen.

Beide Fähigkeiten trieben die Einkünfte der Studienteilnehmer in die Höhe – am stärksten, wenn sie zusammen auftraten. Dieser Effekt war stärker für die jüngere Generation.

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